Hermès: Aus einem Carré wird Porzellan

Hermès macht nicht nur Seidentücher, Kelly Bags und schöne Kleider, sondern auch Möbel, Tapeten und Porzellan. Das wird natürlich in der Nähe von Limoges hergestellt, dem Zentrum der französischen Porzellan-Manufakturen. Hermès fördert das Savoir-faire in Frankreich und die europäische Produktion. Vor Kurzem haben die Experten des Luxus ihre neue Geschirrlinie vorgestellt und die nennt sich: Carnets d’Equateur. Übersetzen könnte man das mit „Notizen vom Äquator“. Tatsächlich handelt es sich um Zeichnungen und Skizzen von wilden Tieren von Robert Dallet. Dieser weniger bekannte Maler hat sich auf Tiere spezialisiert und in den 1970-ern viel für Hermès gerarbeitet. Von ihm stammt auch ein Seiden-Carré Tuch, das von Jaguars, Tigern, Löwen, Elefanten und Affen bevölkert wird.

Dschungel-Präsentation in Paris

Tier- und Pflanzen-Motive dieses Schals wurden nun auf Teller, Tassen, Teekannen, Vasen und Servierplatten gebannt. Zur Präsentation der Neuheit hat Hermés sehr passend ein Pariser Atelier in einen äquatorianischen Dschungel verwandelt – siehe unser exklusives Modepilot-Video dazu. Eindrucksvoller und überraschender kann man ein Geschirr nicht präsentieren:

 

 

Weil aber nicht alle Kunden buntes Geschirr gut finden, gibt es zwei Versionen: einmal farbig und einmal in einem vornehmen Grau.

 

Bunt oder Grau – das ist hier die Frage!
Hier die graue Version des Porzellans.
So könnte ein gedeckter Tisch aussehen mit Carnets d’Equateur.
Die tollste Geschirr-Präsentation, die ich je gesehen habe. Präsentier-Teller im Dschungel-Gras.
Für eine Teestunde mit Klasse!
Dekorationsidee für die Teestunde
Auch als Vase macht sich das Dekor gut.
Die Vorlage: Seiden-Carré und Skizzen von Robert Dallet.
Carnets d’Equateur eignet sich auch als Dekorationsobjekt für den Wintergarten.

Bunt oder Grau – das ist hier die Frage!

Hier die graue Version des Porzellans.

So könnte ein gedeckter Tisch aussehen mit Carnets d’Equateur.

Die tollste Geschirr-Präsentation, die ich je gesehen habe. Präsentier-Teller im Dschungel-Gras.

Für eine Teestunde mit Klasse!

Dekorationsidee für die Teestunde

Auch als Vase macht sich das Dekor gut.

Die Vorlage: Seiden-Carré und Skizzen von Robert Dallet.

Carnets d’Equateur eignet sich auch als Dekorationsobjekt für den Wintergarten.

Um eine Preisvorstellung zu haben, was so ein edles Geschirr kostet, habe ich bei Hermès nach dem Preis des Aschenbechers gefragt. Vorsicht: Don’t call it Aschenbecher! Bei Hermès heißt das „Vide-Poche“, also „Leert-die-Hosentaschen“. Klingt vornehmer. Wer würde es auch wagen, dieses schöne Porzellan mit Asche zu verunstalten? Eben! Wir vergessen ganz schnell das Wort „Aschenbecher“ je in den Mund genommen zu haben. Also der Hosentaschen-Inhalte-Sammler kostet zirka 430 Euro. Das Service kommt im April in den Handel.

 

 

Photo By: PR Hermès, Barbara Markert für Modepilot, Video: Barbara Markert

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