Barbaras Mode- und Beauty-Vorsätze für 2016

Kathrin und Isa haben ihre Vorsätze schon zum Besten gegeben und meine kommen jetzt, weil ich einen anderen wichtigen Vorsatz für dieses Jahr schon die Tat umgesetzt habe: Weniger online sein, mehr lesen und mit Babyoffice spielen, wenn er nicht in der Schule ist. Seit dem Silvester-Nachmittag war ich nur mit Kind, Kegel und alten Freunden unterwegs. Sehr schöner Start ins neue Jahr!

Doch nun zu den Vorsätzen: Bei mir geht in diesem Jahr um den Kampf gegen Platznot, Falten und ständige Schlaffheit. Das sind meine Mode- und Beauty-Vorsätzen 2016:

 

Früher ins Bett gehen

Damit meine ich vor 24 Uhr. Da  ist gut für die Haut, noch besser für die Laune und vor allem das beste Mittel gegen Schlaffheit. Vielleicht klappt es dann auch wieder mit der Wiederaufnahme der Morgen-Gymnastik.

 

Mal wieder zur Kosmetikerin gehen.

Ja, man kann auch zu Hause eine Maske auftragen und Peelings machen, aber ich finde nie Zeit dafür. Meine Masken in der Schublade sind alle über dem Verfallsdatum, sprich sie liegen da seit Jahrzehnten herum. Meine Nägel müssten auch mal wieder zur Maniküre – und zwar zu einer professionellen. Daher mein Vorsatz: Lass den Fachmann ran! Beim Spa von Guerlain auf den Champs-Elyssée gibt es eine Kosmetikerin mit goldenen Händen. Bei der mache ich  2016 einen Termin und fange jetzt schon mal das Sparen an.

 

Neu stylen, statt neu kaufen

Ich gucke ständig für den Blog nach Laufstegbildern und Streetstyles und denke oft: „Geiles Styling! So einen Pulli, Hose, Kleid habe ich auch im Schrank hängen“ Ja, warum um Himmelswillen ziehe ich ihn dann nicht genauso an? Weil ich styling-faul bin. Ein Styling, das funktioniert, behält man bei und kombiniert dann die Teile immer auf die gleiche Weise. Das ist die falsche Methode! Abkupfern von den Streetstyle-Icons ist besser als neu erfinden und die Zutaten der meisten tollen Looks haben wir alle schon im Schrank hängen. Kurzum: Ich will beim Styling kreativer werden.

 

Eleganter kleiden

Ich komme in das Alter, in dem man sich eingestehen muss, dass nicht mehr alles geht. Und in dem Eleganz echt cool aussieht. Kurzum: Ich will mehr Styling à la Carine Roitfeld oder Caroline Issa als Elisa Nalin. Mehr Uni von Kopf bis Fuß, enge Röcke zu hohen Schuhen, mehr Jacketts und noch viel mehr Mäntel, als ich eh schon besitze. Modische Jacken und Mäntel sind die einzigen Sachen, die auf meiner Einkaufsliste 2016 stehen.

Styling-Vorsatz 2016-Modepilot-Barbara

Rechts Caroline Issa und links Elisa Nalin

Platz schaffen

Meine Wohnung wird irgendwie nicht größer. Wirklich zu doof, dass die nicht mit den Jahren ein paar Quadratmeter zulegt. Wir nehmen doch auch Kilos im Alter zu. Babyoffice braucht auch immer mehr Platz und so sind wir langsam am Limit angekommen. Daher müssen 2016 mindestens vier Paare Schuhe und ein gutes Dutzend Röcke, Blusen, Pullis und T-Shirts weg. Ohne natürlich den gewonnen Platz mit Neukäufen wieder aufzufüllen. Ich gehe dabei nach dem Motto vor: Was drückt, zwickt, rutscht? Was habe ich seit mindesten zwei bis drei Jahren nur angesehen, aber nicht angezogen? Was passt nicht mehr zu restlichen Garderobe? Was ist wirklich abgetragen und schäbig geworden? Hopp, da finden sich schon so einige Teile zum Ausmustern. Man vermisst sie nur wenige Wochen, nach ein paar Monaten sind sie vergessen. Das Endziel (noch nicht in für 2016, aber in für die folgenden Jahre angepeilt) ist: Nur noch absolute Lieblingsstücke zu besitzen. Alles Überflüssige raus.

 

Praktische Möbel kaufen

Wer sich noch an das erste Buch über Bridget Jones erinnern kann, weiß, welche Diskussionen die pummelige, wie liebenswerte Chaotin um einen Rollkoffer hatte. Sie wollte keinen, aber brauchte einen. Heute haben wir alle Rollkoffer. Bei dieser Diskussion hat längst die Vernunft gesiegt. Auch bei mir. Aber ich habe ein anderes Diskussionsthema: Ich hänge noch immer an meinen, vor 20 Jahren auf dem Flohmarkt erstandenen und selbst renovierten Schränken. Nur leider sind diese hübschen Möbel weder ein Platzwunder, noch praktisch. Ich befürchte, 2016 wird das Jahr der Einbauschränke, die eine unaufgeräumte Wohnung in eine aufgeräumte verwandeln. Oh Gott, wenn ich an diesen Vorsatz denke, dann wird mir mulmig, denn es heißt der Ordnung zuliebe Möbel mit Seele gegen Möbel für den Verstand einzutauschen. Vielleicht sollte ich noch einen Neben-Vorsatz aufnehmen: Zweitwohnung kaufen, wo man die alten Herzstücke unterbringen kann. Das bringt mich zum Neben-Neben-Vorsatz: Lotto spielen!

Modevorsatz-2016-Modepilot

Rechts mein Schrank, selbst gestrichen und das Chaos am Boden weggeschnitten,  und links ein praktischer Schrank von Habitat.

 

Ach ja und dann sind da noch an Vorsätzen:

Kein roten Tunfisch mehr essen (Dieser Fisch ist vom Aussterben bedroht und wird vor allem fürs Sushi verwendet). Noch weniger Schinken und Fleisch essen (der Wälder zuliebe). Kürzer duschen, weniger Duschgel benutzen. Noch mehr mit dem Zug fahren. Noch mehr auf Kleidung aus ordentlichen Materialien und Herstellung achten. Noch mehr Second Hand fürs Kind kaufen.

Uff, ich habe einiges vor in 2016!

Photo By: Catwalkpictures, Barbara Markert für Modepilot, Screenshot Habitat
2 Kommentare zu
“Barbaras Mode- und Beauty-Vorsätze für 2016”
  • Liebe Barbara,

    deine Vorsätze sind meine Vorsätze;-) Ich habe mir Ähnliches vorgenommen und will sogar auf Shopping-Diät gehen. Mein Kleiderschrank ist voll. Ich muss beim Styling einfach kreativer werden.

    Lieben Gruß und ich drück die Daumen für die Umsetzung der Vorsätze
    Sybille

  • Hallo Barbara,
    tolle Vorsätze. So manches kommt mir bekannt vor. Früher ins Bett gehen hab ich heute übrigens nicht geschafft. Ist inzwischen kurz vor 01:00 Uhr. Schreib doch irgendwann mal einen Artikel, wie es Dir so ergangen ist. Was Du umsetzen konntest und wo dann doch der innere Schweinehund gesiegt hat.
    Viele Grüße
    Günter

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