Es muss nicht immer Tanne sein...

... und auch keine Fichte. Wer glaubt, dass am Christbaum die Moden spurlos vorbei gehen, irrt. Und ich spreche hier vom Baum, nicht von der Baumdeko. Die allerhöchsten Fashion-Trendforscher, die Scouts von WGSN (World Global Style Network) haben in ihrer Trendvorschau fürs Weihnachtsfest 2015 verkündet:
"Alternative Weihnachtsbäume lösen dank innovativer Design-Ideen zunehmend die Kunden-Gewohnheiten ab (Damit meinen die wohl die normalen Tannen und Fichten, Anmerkung der Modepilot-Redaktion). Für 2015 gibt es viele flache Bäume oder welche, die von der Decke hängen oder an die Wand gelehnt sind. Es gibt goldene Bäume in neuem, dekorativem Design und auch Bäume bestehend aus Typographien."
Also wer die armen Bäumchen lieber im Wald stehen lassen will (bzw. auf den Weihnachtsbaum-Plantagen), der kauft welche aus Stahl, Treibholz, alten Brettern, LED-Lichttechnik oder Draht. Damit ist man top in Mode:
Nimmt keinen Platz weg. Man kann die Kugeln im Keller oder auf dem Dachboden lassen. Danach passt der Rest zusammengeknüllt in eine Hand. Kurzum: Wenig Vorbereitung, wenig Müll, wenig Entsorgung danach, keine Nadeln in der Wohnung... Noch Fragen zu den Vorteilen?
Aber irgendwie... Ich weiß nicht. Ja, ich bin ein Romantiker. Hach, und der Nadelgeruch! Das Schmücken macht doch auch so viel Spaß. Und dann das Singen. Mit einem Tattoo-Baum kommt man doch gar nicht richtig in Singlaune! Lieder, wie diese, passen gar nicht richtig zum Klebebaum an der Wand: "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum" oder "Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen..."?  Da brennt ja gar nichts.
Also für alle, die sich an Weihnachten um Trends einen feuchten Dreck scheren und es eh nicht lassen können, kommen hier wenigstens trendige Christbaumkugeln. Von Alessi gibt es hinreißende Modelle mit den heiligen drei Königen und der ganzen heiligen Familie. Von Maria bis zum Esel sozusagen. Sie gibt es einzeln, aber auch als Gesamtgesellschaft aus dem Stall in Bethlehem im Paket. Aber ich habe auch noch andere auf Lager:
Photo Credit: Barbara Markert für Modepilot

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