Trend 2016: Spitzeneinsätze

Welche Rolle spielt heute noch die Haute Couture in der Mode? Keine? Falsch gedacht. Die Haute Couture ist noch immer ein Versuchsfeld für die Prêt-à-Porter, was die aktuellen Schauen in New York und London beweisen. Zeigte die Haute Couture im Juni dieses Jahres ganze Kleider aus Spitze, so findet sich das edle Material nun auch wieder in der Ready-to-Wear. Allerdings in der abgespeckten Form. Weil Allover-Spitze jegliche Budgets sprengen würde und die Kleider von der Stange sündhaft teuer werden würden, beschränken sich viele Designer auf Spitzeneinlagen am Kragen, an Schulter, am Rockzaum...
Das kann auch sehr gut aussehen, wie diese Bilder vom Catwalk beweisen:
 
Insbesondere Burberry war sehr innovativ in der Verwendung von Spitze: Christopher Bailey verwendete das Material als Saum von Faltenröcken und als Einlagen der berühmten Trenchcoats:
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Manche greifen natürlich auch noch tiefer in die Stoffkiste und zeigen ganze Kleider aus Spitze. Frage ist hier: In wieweit ist das alltagstauglich (Spitze ist anfällig, reißt leicht ein) und gehen diese Modelle wirklich in Serie aufgrund des hohen Einkaufspreises?
Hier die schönsten Modelle von den aktuellen Schauen in New York und London:
 
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