Chanel: Von meinem Platz aus gesehen

Ich rede nicht lange rum, denn es ist spät nachts und Ihr habt schon viel über die Chanel Schau gestern gelesen, bzw. über die Brasserie Gabrielle.  Hier ein kleiner Film, der alles zusammenfasst:

 Der Film

Und hier meine Bilder vom Sitzplatz aus dem Block P.

Das Ambiente

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Die Front Row

Front row -Modepilot-Chanel-Markert

Der Macher (leider nur von hinten)

Etienne

Der Runway

Runway 12

La Foule, der Run danach

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Die Besucher

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Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • Eva sagt:

    Vielen Dank für den Einblick und die Mühe, die Du Dir gemacht hast ... meinem Eindruck nach überlagert hier das Drumherum das, worum es eigentlich geht: Die Kollektion! Diesen Aufwand empfinde ich als geradezu obszön und mich ermüdet es zusehends, wie Chanel hier mit den Muskeln spielt, um der Branche und vor allem der Presse zu zeigen: Niemand kann so viel Aufwand treiben, wie wir. Das lenkt unglaublich davon ab, die Teile zu betrachten und zu beurteilen.
    Befürchtet man etwa, Presse und Einkäufer könnten zu genau hinsehen, würde man die Kollektion mal wieder ganz pur auf Weiß zeigen?
  • Barbara Markert sagt:

    @Eva, die Kollektion war diesmal richtig gut. Dazu komme ich auch noch. Aber KLappern gehört zum Geschäft und Chanel kann klappern. Richtig gut sogar. Also lassen wir uns unterhalten durch das Fashion-Spektakel einer Firma, die noch Geld dazu hat, dann schauen wir auch noch genauer hin. 😉
  • Eva sagt:

    @Barbara
    Danke! da hast Du recht. Ich hab mich inzwischen dreimal bei style.com durchgeklickt und finde sie auch in Teilen sehr gut. Klar, gehört klappern zum Handwerk, aber war es nicht Karl Lagerfeld, der jede allzu prätentiöse Atitüde ablehnt oder von sich weist. Für mich bleibt es dabei: Das Spektakel müsste für echte Journalisten und Einkäufer nicht unbedingt sein ... aber wahrscheinlich geht es mir auch um den ganz allgemeinen Overflow allzu origineller Präsentationsideen -vs- Konzentration auf die Kollektionen. Merci nochmals!
  • Barbara Markert sagt:

    Liebe Eva, Da hast Du sicherlich Recht. Aber schlimmer als ein Setting als Supermarkt oder Brasserie finde ich die eingekauften Promis aus der Front-Row. Die braucht wirklich niemand.

    Bei YSL gab es zum ersten Mal eine Durchsage, dass die Promi-Fotografen endlich ihre Plätze einnehmen sollten. Die Schau fing wegen ihnen später an. Das finde ich als Journalist wesentlich nerviger als ein cooles Settting. Ich denke noch immer mit Freuden an die letzte McQueen Show vor seinem Selbstmord zurück. Das war atemberaubend und passend zur Mode. Chanel zeigte gestern auch Kellnerschürzen, die ich wirklich sehr gerne hätte. Tolle Teile für über lange Röcke.


  • Eva sagt:

    Liebe Barbara,
    danke, dass Du das thematisierst. Ein absolutes Unding! Als ich das Bild mit Familie Kardashian/West mit plärrendem Sohnemann neben Anna Wintour sah, da dachte ich: Die haben sie ja nicht mehr alle auf'm Christbaum, dass da keiner etwas dagegen unternimmt. Und dieses Gesocks würde ich inklusive Promifotografen höflich rausbitten ... welche moderne Frau, die viel Geld für High Fashion ausgibt, will aussehen wie Kim Kardashian oder Chaiara Ferragni?