Bestätig: Peter Copping verlässt Nina Ricci

Im Rahmen der Gerüchte um den Abschied von Guillaume Henry bei Carven hatten wir es schon berichtet und gestern abend wurde es bestätigt: Peter Copping verlässt Nina Ricci.
nina_ricci_ss15_-Modepilot-Paris-Fashionweek
Seit 2009 war der Brite an Bord des Hauses, das heute zum spanischen Kosmetik- und Parfumkonzern Puig gehört. Copping hatte bei seinem Beginn die Aufgabe, den hoch geschätzten Olvier Theyskens vergessen zu lassen, dessen Stil zu avantgardistisch für Nina Ricci war, und das Haus wieder in seiner angestammte, romantische Richtung zu führen. Jahrzehnte lang hatte das Haus nur dank seiner bestens laufenden Parfums überlebt: Copping ist zugute zu halten, dass er Nina Ricci wieder in der Mode als ein ernst zu nehmende Haus manifestierte. Auch verstand er es, nach nur wenigen Saisons, in denen er sich einfinden musste, den romantischen Stil Nina Riccis in die Aktualität zu überführen. Wie berichtet, soll Copping zu Oscar de la Renta wechseln, wo der Gründer und Namensgeber der Marke schon seit längerem auf der Suche nach einem Nachfolger ist. Der Versuch mit Galliano ins Geschäft zu kommen, scheiterte.
nina_ricci_ss15_-Modepilot-Paris-Fashionweek
Bei Nina Ricci soll Gulliaume Henry, so die Gerüchte folgen. Doch wie bereits erwähnt, denke ich, dass in diesem Fall zwei sehr unterschiedliche Stile auf einander treffen würden. die wenig gemeinsam haben. Das Management um Nina Ricci, vor allem Ralph Toledano, hat versprochen, bald die Katze aus dem Sack zu lassen, wer Cooping folgen wird.
Und so lange sehen wir uns noch in Ruhe seine Abschlusskollektion an.
-Modepilot-Paris-Fashionweek
Foto: Cartwalkpictures
Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare