Modepilot testet: Fashionweek-Transportmittel

Wie in einem fr├╝heren Post bereits analysiert, ist das so eine Sache mit dem ├ťber-die-Stra├če-gehen in Paris. Das Ergebnis zeigt: Laufen ist sch├Ân und gut. Man sieht was. Die Stadt ist ja klein, also die Entfernungen ├╝berschaubar. Aber auf High Heels werden die Strecken dann gef├╝hlt l├Ąnger als man denkt und sie werden besonders lang, wenn man ├╝ber das Kopfsteinplaster aus der Zeit von Louis XV muss. Kurzum, die Alternative Laufen haben wir in unserem Modepilot-Test zu den "Pariser Transportmitteln zur Fashionweek" eher au├čen vor gelassen.
Kommen wir zu den drei echten Alternativen, um von einer Show zur n├Ąchsten, bzw. von einem Showroom zum n├Ąchsten zu kommen:
1. M├ętro:
Paris-Fashionweek-Metro-Barbara-Markert
Diese Verkehrsalternative bekommt schon mal gleich den ersten Minuspunkt, denn um zum M├ętro-Quai zu kommen, muss man was? Na klar Laufen. Das wollen wir eh nicht und vor allem wollen wir nicht Treppen steigen. Doch es sind viele Treppen!!! Treppen bergauf, bergab, durch Tunnel, dann Treppen wieder runter, wieder hoch┬á und so weiter und so weiter. Und nirgendswo gibt es rettende Rolltreppen, denn irgendwie ist die Pariser M├ętro zu alt, damals gab es die Technik nicht, dann war kein Platz daf├╝r vorgesehen, dann kein Budget mehr frei... und jetzt, ist es auch zu┬á sp├Ąt. Also: Rolltreppen in Paris┬á ÔÇô das ist Essig!
Preislich (ein Einzelticket kostet┬á 1,70 Euro) ist die M├ętro in Ordnung. Die Z├╝ge kommen alle 2 bis 4 Minuten und schnell (70 km/h) sind sie auch. Kein Stau hindert, nur manchmal gibt es technische Probleme oder eben Streiks (an der Tagesordnung in Paris). So gesehen, heimst dieses Verkehrmittel ziemlich viele Pluspunkte ein. Wenn da nicht die st├Ąndigen Keime, Bakterien rumfliegen w├╝rden, man sich nicht wie in der Sardinenb├╝chse f├╝hlen w├╝rde und naja, die Ohren dr├Âhnen wegen Laienmusiker mit Radios auf R├Ądern.
Gut, kommen wir zum n├Ąchsten Test:
2. Limo-Service Blacklane:
Ja, da schaut der verehrte Stammleser. YEP, hier sehen wir einen Teil des Cockpits, n├Ąmlich Kathrin, die das s├╝├če Leben in einer BMW-Limousine genie├čt. Holla, holla!
Modepilot-Limo-Service-Kathrin Bierling
Wasserflaschen liegen bereit. Vincent, unser Chauffeur f├╝r ein paar s├╝├če Stunden, springt jedesmal von seinem Sitz, um uns die T├╝ren aufzuhalten und sanft hinter uns zu schlie├čen.
Modepilot-Limo-Service-Kathrin Bierling
Man sitzt bequem, f├Ąhrt bis vor die T├╝re und muss sich nicht um den Weg k├╝mmern.
Und drinnen blendet noch nicht einmal die Sonne.
Modepilot-Limo-Service-Kathrin Bierling
Limo Service-Modepilot-Kathrin und Barbara
Gegen die Limo schaut die M├ętro aber schnell GANZ ALT AUS. Schaut nur mal, wie zufrieden die Kathrin aus der T├╝re guckt.
Limo-Katrin
Doch, ja, da gibt es dennoch einen Wehrmutstropfen. Mal abgesehen vom Preis. Schaut mal durch das Sonnengitter oben. Was seht ihr? Einen Stau. Es ist nur ein Stau von vielen, sehr vielen, nein, sehr, sehr vielen Staus in Paris. Die Durschschnittsgeschwindigkeit von Autos betr├Ągt 16 km/h. Zur Erinnerung; Die M├ętro bringt es auf 70 km/h. Sprich, man sitzt zwar wie eine Prinzessin auf der Erbse, aber diese Prinzessin muss Zeit haben. Und welche Fashionista hat auf der Fashionweek Zeit? H├Ą? Na eben: KEINE!
Kommen wir deshalb zum Test Nummer drei.
3. Das Fahrrad:
Paris-Fashionweek-Modepilot-Fahrrad-Kathrin Bierling
Kommen wir zu den Vorteilen des Fahrrads in Paris: Man treibt Sport, man ist schneller als alle Autos, Staus k├Ânnen easy umfahren werden und man kann ├╝berall anhalten, wo man was (z. B. im Schaufenster) entdeckt. "Barbara, halt mal bei Maje an! Wie findest du das blaue Kleid mit dem Zip?" Man kann wirklich bis vor die T├╝r fahren, aber ich meine so wirklich richtig bis zur T├╝r! Und es macht gute Laune, denn man bekommt eine Sightseeing-Tour kostenlos.
Die Nachteile: Man atmet ziemlich viel Staub ein. Man muss sich selbst um den Weg k├╝mmern. Manchmal ist an der Velib Station nichts mehr frei oder alle R├Ąder kaputt. (Deshalb habe ich die Rochas Show beinahe verpasst!). Und, ├Ąhm, nein, nun f├Ąllt mir kein weiterer Nachteil ein.
Tja und welches Transportmittel hat nun gewonnen? Also, ich f├╝r meinen Teil wei├č es!
Fotos: Barbara Markert, Kathrin Bierling
Photo Credit: false

Kommentare

  • Kathrin Bierling sagt:

    @Isa

    Exakt, das ist unsere Arbeitsteilung.


    • Isa sagt:

      In der Limo: Barbara Business und Kathrin Konfetti!
      • Kathrin Bierling sagt:

        @FrauFritz Auch das blieb mir nicht erspart.
        • FrauFritz sagt:

          Leider noch ein Wermutstropfen beim Radfahren:

          schwierig mit schmal geschnittenem Rock.


          • katha sagt:

            tolle fotos von euch! ­čÖé
            • efz sagt:

              Ihr Seid ein wunderbares Team und danke f├╝r Berichte und Fotos - sie machen stets Laune!!!!

              Die anstehenden Verpflichtungen erscheinen dann in einem viel helleren Licht...


              • Chael sagt:

                Love, love, this report. Never thought that Barbara would wear a 'statement' sweatshirt ­čÖé