H&M und die Haute Couture

H&M ist eine Firma, die uns immer wieder ĂŒberrascht. Mit stĂ€ndig neuen Linien, AufkĂ€ufen anderer Marken und endlich auch besseren Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern. Nun versucht H&M seit Jahren mit Marken-GrĂŒndungen ein Upgrading, aber von der Haute Couture ist das Haus so weit entfernt wie Aldi-Fertiggerichte vom Drei-Sterne-Koch-Menu. Was also, so frage ich mich, macht Margareta van den Bosch, Creative Advisor beim schwedischen Filialisten, auf den Haute Couture Schauen? Ich saß ihr bei Fred Sathal Haute Couture direkt gegenĂŒber und beobachtete diese mĂ€chtige Frau der Mode, die sich so ganz bescheiden und auch extremst unauffĂ€llig benimmt. Am Ende der Schau stieg sie sogar in den Schauenbus vom Chambre Syndicale ein, der gedacht ist fĂŒr arme Journalisten wie mich, die sich keine Limousine mit Chauffeur leisten können. Das könnte Frau van den Bosch mit links, aber sie nimmt dennoch den Bus.
Doch zurĂŒck zur eigentlichen Frage: Was macht die da? Sie guckte. Ganz genau. Und dann kruschelte sie ganz plötzlich in ihrer Tasche rum und holte schwubs die Kamera heraus. Klick, klick!
Modepilot-Bosch-H&M-Haute Couture
In diesem Fall muss ich hier ein altes Zitat von ihr aus der FAZ anbringen: „Wir haben gar nicht die Ambition, den Laufsteg zu kopieren“, sagt Chefdesignerin Margareta van den Bosch. Na, meine Liebe, was machen wir denn mit diesem Foto?? Hm?
Foto: Barbara Markert
Photo Credit: false

Kommentare

  • Chael sagt:

    Just for inspiration 😉