Hyères 2014: die Gewinner

Das Festival in Hyères an der Côte d'Azur in Frankreich gilt als eines der wichtigsten Modenachwuchsfestivals. Aus ihm gingen viele große Designernamen hervor, unter anderem Viktor & Rolf, Felipe Oliveira Baptista oder Anthony Vaccarello. In der wunderschönen Villa Noailles von Robert Mallet Stevens, hoch oben im Ort und mit einem Topblick übers Meer trefen sich alljährlich unter starker Teilnahme von wichtigen Modeleuten, Presse und Designer-Promis die Kandidaten für die Wettbewerbe in Mode und auch Fotografie. Wir wollen uns hier wie immer auf die Mode-Wettbewerber beschränken, die gestern abend gekürt wurden.
Hyères schafft es immer wieder neue Sponsoren an Land zu ziehen, so in diesem Jahr Chloé und auch Chanel. Den Juryvorsitz hat in diesem Jahr die Opening Ceremony Designer Carol Lim und Humberto Leon inne und auch sie haben noch einen Preis zu vergeben. Der wichtigste Preis ist der der Stoffmesse Première Vision, die seit Jahren das Festival unterstützen. Dazu gibt es immer noch einen Preis des Publikums.
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Das Ganze ist Festival ganz im Stil des Süden Frankreichs. Meist scheint die Sonne und es ist bereits schön warm. Das Modeschauen-Zelt ist am Strand untergebracht, der Garten der Villa ein Traum und alle haben irgendwie gute Laune. Angestrengt sind nur die Teilnehmer.
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Aus Deutschland war in diesem Jahr in der Sektion Mode niemand dabei, aber aus Österreich nahm Roshi Porkar teil. Und gewann auch einen der vielen Preise. Doch dazu später mehr.
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In der Jury saßen diesmal: Carol Lim und Humberto Leon (Opening Ceremony und auch Kenzo), Pamela Golbin (Conservatrice générale, Mode et Textile, Les Arts Décoratifs), Spike Jonze (Regisseur), Réalisateur, Jay Massacret (Moderedakteur bei  V und V Man), Jaime Periman (Art Direktor Vogue UK), Chloé Sevigny (Stilikone und Schauspielerin), Carol Song (Einkäuferin Opening Ceremony) und Eric Wilson (Art Direktor Instyle NY). Sie entschieden folgendes:
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Der große Preis der Jury geht an den Japaner: Kenta Matsushige.  Er gewinnt 15.000 Euro von der Stoffmesse Première Vision gespnsert, kann in NY und Paris auf den Modemessen zeigen, eine Koop mit Petit Bateau machen und darf mit Chanel-Handwerken zusammenarbeiten im Wert von noch mal 15000 Euro.
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Dann gab es die Preise vom Mitsponsor Chloé.
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Die gingen an die Österreicherin Roshi Porkar:
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und auch an die Holländerin Liselore Frowijn.
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Dann gibt es einen Sonderpreis  von Opening Ceremony an die Ukrainierin Yulia Yefimtchuck
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Und dann gibt es noch den Preis des Pubikums und der ging an die Französin Coralie Marabelle.
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Und hier noch Bilder der Kollektion von Satu Maraanen, der Gewinnerin von 2013, die traditionell noch einmal ihre Arbeiten zeigen darf, die mit finanzieller Unterstützung des Festivals entstanden sind.
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Fazit: Ich war schon einmal vor langer Zeit in Hyères dabei und ich finde, die Kollektionen sind viel vernünftiger und tragbarer geworden. Früher ging es viel mehr darum, völlig scxhräge Sachen abzuliefern. Da sind echt große Entwicklungen zu mehr Kommerzialität und Anpassung an unseren heutigen Alltag gemacht worden. In meinen Augen sind da so einge Kollektionen, die es verdienen, bald den Sprung in die  Fashionweeks zu wagen.
Fotos: Catwalkpictures
Photo Credit: false

Kommentare

  • isaroffice sagt:

    Kreativ. Innovativ. Absolut überzeugend. Roshi Porkar und die Ukrainerin gefallen mir am besten!!