Chanel Shopping Center (Part 2): nach der Show

Wie die Schau endete, hatte ich bereits im vorherigen Post erklärt. In der Durchsage, dass der Laden gleich schließen würde, die Kunden (also die Models) zur Kasse gehen sollten, hieß es auch, dass man sich die Produkte nun ansehen könnte. Das ließ sich kaum jemand zweimal sagen. Kaum waren die Models verschwunden, gingen die Zuschauer auf Entdeckungsreise und fanden so zauberhaft-lustige Chanel-Produkte, dass manche sich nicht mehr zurück halten konnten und das Ganze mit einem kostenlosen Self-Service verwechselten. So manche mussten von den Supermarkt-Supervisors darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Produkte Dekomaterial sind und keine Give-Aways.
Siehe Video:
Und wie ihr seht, hat selbst ein eigenes Chanel-Täschchen kaum jemanden abgeschreckt, sich ein Andenken aus der Schau zu schnappen, die im übrigen alle wieder beim Ausgang abgegeben werden mussten.
Womit ich kurz einen Ausflug in den Chanel Streetstyle mache. Und oups, wen entdecken wir da? Selbst Miroslava Duma konnte nicht widerstehen, eine Büchse Chanel-Olivenöl mitzunehmen. Ertappt., Mira!
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Grundsätzlich war die Stimmung bestens nach der Show: Alle hatten viel Spaß beim Posen oder einfach beim Flanieren zwischen den Regalen:
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Also hätte man wirklich was Mitnehmen dürfen, hätte ich wahnsinnig gerne diese Box gehabt. Das ist eine Blechbüchse für Pflaster, Medikamente, etc., halt für "Bobos", wie man hier in Frankreich zu Kindern sagt. Übersetzen könnte man das mit Wehwehchen.
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Womit wir bei Produkten wären, bei denen Chanel nun wirklich ganze Arbeit geleistet hat. Jedes einzelne war ein kleines Kunstwerk an sich. An Verpackungsdesign und auch an hinreizenden Produktnamen, die immer irgendetwas mit Chanel zu tun hatten. Seht selbst, ich zoome mal das Sortiment an:
Dekor
Und als die Gäste die Hälfte der Dekoration zerstört hatten, außer dem Teil, der Fischabteilung um genau zu sein, wo Karl seine Interviews hielt und Promis wie Inès de la Fressange unter sich sein konnten ...
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... tja, dann kamen die Reinigungskräfte. Wie im Supermarkt eben:
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Und ich ging zur Kasse, wo die kleinen Luxus-Diebe ihre eingesteckten Produkte gegen eine kleine Tüte Chanel-Make-Up eingetauscht bekamen. Unter uns: Ich hätte statt der Nagellacke viiiiiiiiiiieeeeeelll lieber Coco's Bobo-Box gehabt:
Kasse
Fotos: Barbara Markert
Photo Credit: false

Kommentare

  • joanna sagt:

    grossartiger bericht! tolle bilder! vielen Dank dafür!
  • Kathrin Bierling sagt:

    Herrlich. Chanel wird sich vor Lizenzgeschäftesideen kaum retten können.
  • Mariposa Fashion Blog sagt:

    sehr witzig!!

    Sehr guter Bericht. Danke Modepilot!!!


  • modezarin sagt:

    Was die wohl mit den ganzen Sachen machen?
  • Barbara Markert sagt:

    @modezarin:

    Das hatte ich mich auch kurz gefragt, aber dann viel mir ein, dass Chanel weltweit die gleichen Schaufenster-Dekorationen hat. Ich denke mal, dasss wir das alles in rund 6 Monaten in den Schaufenstern wieder sehen können. Und dann überleg die mal die Massen an Sachen, die die brauchen, um weltweit das zu dekorieren. Da geht der Supermarkt-Inhalt des Grand Palais wie nichts weg. Vielleicht sollte ich danach mal an Chanel schreiben, wegen meiner Bobo-Kiste. Ach, hätte ich die gerne.


  • et von roundaboutme sagt:

    Grandiose Bilder und tolles Video, ich bin immer wieder fasziniert seit ich euch vor langer Zeit abonniert habe.

    Das Video und den (mal wieder) fabelhaften Bericht habe ich verbloggt, empfohlen und euch verlinkt.

    http://round-about-me-facts.blogspot.de/2014/03/die-lieblinge-der-modebranche-im.html