Valentino Haute Couture

So ist das halt, wenn man die Schauen für andere Medien covert, bleibt eines auf der Strecke. Deshalb werde ich nun mit geballter Kraft hier die Haute Couture abfeiern und zwar in gewohnt subjektiver Modepilot-Manier! Los geht’s mit Valentino.

Ich schick gleich mal vorweg: BRAVO, Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli. Das ist echte Haute Couture, das die beiden da über den Laufsteg schickten.

Roben aus 3000 Meter Goldfaden , 4000 Glaskristalle, gefertigt in 2500 Stunden Stickereiarbeiten. WOW! Die Frauen in den Ateliers haben wahre Wunder vollbracht. Man kommt sich vor wir in den 1920ern, wo die Damen von Welt Mode trugen, die wie Kunst aussah. So auch hier: Auf einem Kleid sieht man das Bildnis von Adam und Eva im Paradies von Lucas Cranach, auf anderen brüllt ein Löwe und schleicht sich ein Leopard durch den den Dschungel. Affen hüpfen, Schmetterlinge fliegen, Pflanzen sprießen auf edelsten Stoffen, dazwischen zeigen Chiuri und Piccioli ihre berühmten Uni-Kleider, züchtig, hochgeschlossen, elegant, aber ebenso wunderbar mit Fransen, ganz aus Guipure oder aus schimmernden Stoffen.

Valentino – das steht heute für einen ganz neuen Stil. Vergessen sind die roten Kleider des Gründers Signore Garavani. Seine Nachfolger haben diese Marke auf ein neues Gleis gesetzt: dezenter, stiller, edler kommt Valentino rüber. Es ist weniger Hollywood, dafür mehr wahre Klasse. Mir gefällt das sehr gut und ich denke, Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli sind nun da angekommen, wo sie ihre Mode haben wollten.

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Fotos: Catwalkpictures

6 Kommentare zu
“Valentino Haute Couture”
  • Das ist eine, wenn nicht sogar DIE Haute Couture Kollektion, die mich wirklich fasziniert. Anstatt wie gewohnt „auszusteigen“ & den Profis die Bewunderung zu überlassen, habe ich hier bei mehr als einem Bild geguckt, dann gestarrt und dann einfach nur noch gedacht „Genial!“.

  • wunder-, wunder-schön! Die Roben mit den Stickereien erinnern mich ein bisschen an frühere Kollektionen von Alexander McQueen.

  • Valentino’s international debut took place in 1962 in Florence, the Italian fashion capital of the time. Valentino’s first show at the Pitti Palace was welcomed as a true revelation and the young couturier was submerged by orders from foreign buyers and enthusiastic comments on the press. After the breakthrough show in Florence, Garavani started to dress the ladies of the international best-dressed crowd such as his acquaintance from the Paris years Countess Jacqueline de Ribes and New York socialites Babe Paley and Jayne Wrightsman . In 1966, confident of his client base, he removed his lover’s clothes from Florence to Rome and there, two years later, he had one of his greatest triumphs, an all-white collection, which became famous for the „V“ logo he designed. By the mid-1960s he was already considered the undisputed maestro of Italian Couture, receiving in 1967 the Neiman Marcus Award, the equivalent of an Oscar in the field of fashion. Then Begum Aga Khan , Farah Diba , Jacqueline Kennedy Onassis , Elizabeth Taylor , Marella Agnelli and Princess Margaret were already customers as well as personal friends.

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