Inside Chanel x Marilyn zeigt: Journalismus war mal ehrlicher

Ich war diese Woche endlich mal wieder im Kino. Ist ja für Mütter von Kleinkindern ohne Oma-Betreuung ein echter Kosten- und Orga-Aufwand. Daher mache ich das nicht so häufig. Doch zurück zum Kino: Dort lief diese Chanel-Werbung, in der einmal wieder Marilyn Monroe mit ihrem Spruch zu Parfum N°5  aus der Mottenkiste gezogen wird.
Das Ganze ist recht hübsch aufbereitet, wenn auch zu lange in meinen Augen (über 2:30 min). Marilyn schaut man sich immer wieder gerne an und das macht Spaß. Grundthema des Spots ist: Marylin hat immer wieder in Interviews und bei Shootings Chanel N°5 erwähnt oder gezeigt, doch alle diese Bilder oder Zitate wurden nie veröffentlicht. Diese historischen Beispiele zur Nutzung des Duftes durch Marilyn hat sich nun Chanel gesichert fürs Archiv. Prima. Schön.
Aber die Messages dieses Kinospots ist in meinen Augen ein anderer: Journalismus war früher aufrichtiger, unabhängiger, man machte keine Werbung für ein Modehaus in dem Texten oder Bildern. Früher gab es eine Trennung zwischen Anzeigenabteilung und Redaktion, Produktplacements waren verpönt.
Ach, die gute alte Zeit! Schön war's vorbei ist sie.
Video via Youtube.
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