Noch ein bisschen Haute Couture

Hier fehlen noch einige Haute Couture Besprechungen, die ich nun kurz in zwei Posts noch abfeiern möchte. Ich beginne mit den "jüngeren" Designern.
Iris van Herpen: Sie ziert auch aktuell unseren Header.
Die Holländerin scheint ein bisschen vernünftiger zu werden, ohne dabei ihrem Stil untreu zu werden. Noch immer sind ihre Kleider teilweise besser im Museum aufgehoben denn auf einer Party, aber es gibt inzwischen auch so manche Stücke, die durchaus auch tragbar sind. Diesmal lautete der Titel Wilderness Embodied. Und das passt mal wieder, wo textile Hühner aus den Federnkleidern entsteigen oder Kleider Strukturen ausweisen von Muschelkalk.
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Natan: Hinter dem Label, das ich bis dato nicht auf dem Schirm hatte, steckt der Belgische Designer Edouard Vermeulen und der zeigte eher eine Luxus-Prêt-à-Porter denn Haute Couture. Aber da mir manche Sachen echt gut gefallen, will ich ihn kurz hier vorstellen.
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Ulyana Sergeenko: Die Designerin aus Moskau ist selbst ihr bestes Rolemodel und bespielte ganz klar den eigenen Stil. Ich finde, sie wird immer besser und entwickelt sich gut fort. Seht selbst:
Modepilot-Haute Couture-Winter 2013-Mode-Blog
Vionnet: Da wechseln die Designer so schnell, dass man kaum hinterher kommt und irgendwie sieht es dennoch immer gleich aus. Hier wird einfach immer nur aus dem Archiv kopiert. Das ist einfach nur langweilig!
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Yiqing Yin: Im Vergleich zu Vionnet ist die Chinesin, die mit 4 Jahren nach Frankreich kam, viel interessanter. Die junge Pariserin spielt immer mit dem Körper, entwirft teilweise skulpturale Kleider. In dieser Saison zeigt sie sich allerdings für ihre Verhältnisse recht kommerziell, bzw, angezogen. Diese Saison ist weniger künstlerisch, als noch in den vergangenen Saisons, dafür aber sind die Kleider auch allesamt durchaus Red Caroet fähig. Yiqing Yin bleibt für mich klar eine Designerin, die es zu beobachten gilt
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Alexis Mabille: Ach, Alexis Mabille ist ein Designer, der leider keine Kontinuität in seiner Arbeit bewahrt. Eine Saison ist er spitzenklasse, dann wieder ist es nur kitschig. Wie schade. Eigentlich ist er echt begabt, aber er driftet gerne mal in zu großer Romantik ab, die er denn auch leicht überspannt.  So wie in Teilen auch diesmal. Ich zeige mal beide Seiten: Manche Modelle sind einfach nur gut, wie das erste udn das vierte Bild. Aber dann gibt es da auch Modelle mit zu vielen Schleifchen und zu vielen Volants.
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Fotos: Catwalkpictures
Photo Credit:

Kommentare

  • Noch ein bisschen Haute Couture | Placedelamode sagt:

    [...] Noch ein bisschen Haute Couture  » http:// http://www.modepilot.de [...]
  • Tabet sagt:

    Hey,

    was für schöne Designs! 🙂

    Love

    Tabea


    http://wolkedrei.blogspot.de/
  • SabinaSabina sagt:

    Koralle geht für mich immer und in allen Variationen genau wie die magischen Meer-Inspirierten Designs ganz oben. http://so-nur-in-frankfurt.blogspot.com
  • katha sagt:

    viele spannende sachen dabei!
  • Tabatha O. Berger sagt:

    Die Holländerin scheint ein bisschen vernünftiger zu werden, ohne dabei ihrem Stil untreu zu werden. Noch immer sind ihre Kleider teilweise besser im Museum aufgehoben denn auf einer Party, aber es gibt inzwischen auch so manche Stücke, die durchaus auch tragbar sind. Diesmal lautete der Titel Wilderness Embodied. Und das passt mal wieder, wo textile Hühner aus den Federnkleidern entsteigen oder Kleider Strukturen ausweisen von Muschelkalk.
  • Maximilian sagt:

    Gerade aus Langeweile ein bißchen durch die Blogs gesurft und zum Freitag nochmal unerwartet geflasht werden. Danke für eure tolle spannende Auwahl von mir bisher unbekannten Designern. Vor allem die inzwischen angeblich gemäßigte Iris van Herpen zeigt was frei von Konventionen möglich ist. Werd euren Blog ab jetzt verfolgen, Gruß Maximilian.