Rick Owens: Die Show ist die Schau

Ich war gestern bei Rick Owens eingeladen. Das ist schon mal super, denn ich mag seine Mode und die Shows sind immer schön inszeniert. Doch würde mich nun jemand fragen, wie seine neue Sommerkollektion 2014 ausgefallen ist, müsste ich die Schultern zucken. Hä? Ich war dort, ja und habe überhaupt nicht auf die Mode geachtet, denn ich war völlig paff, was da in der Mitte des Laufstegs passierte:
Seht selbst:
Die Metallpunk-Band heißt Winny Puhh und kommt aus Estonien. Und das Ding hinten in der Bühne, sind zwei gegenübersitzende Drummer, die auf einem Brett motiert sind, das ich bewegt.
So und wer dann denkt, ja prima, aber nun hätte das Parisoffice auch mal wieder auf was anderes achten können, sei informiert, dass als ich gerade meinen Blick auf die Models lenkte, ein Typ auf den Laufsteg lief und am Rücken der Musiker was installiert. Und dann?
Rick 1
Rick 6
Modepilot-Rick Owens-Musker-catwalk-Barbara Markert-Summer 2014
Rick 9
Rick 8
Wie sich das anhörte so kopfüber gespielt, hier auch noch mal im Video.
Und die Mode? Sorry, weiß ich nicht. Ich habe noch die Fransenshorts mitbekommen, danach war es aus mit meiner Konzentration.
Fazit: Wenn die Show zu gut ist und das war sie, denn ich war völlig fasziniert von dem Spektakel, guckt keiner mehr auf die Mode. Guckt Euch mal auf den Bildern die Front Row an und wo die hinschaut. Manchmal ist halt eine langweilige Show doch die Lösung. Nein, Alexnader Mc Queen bewies immer, dass beides geht. Das Spektakel bei ihm, drehte sich immer die Mode, bzw. sie wurde integriert. Hier war leider die Mode die Deko zum Bandauftritt.
Fotos, Video: parisoffice/ Modepilot
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