Label to watch: Roseanna

Das Label wollte ich hier schon lange mal vorstellen. Passt zu unserer Reihe Mode aus Paris. Hinter Roseanna verstecken sich zwei sehr sympathische Designerinnen: Anne-Fleur Broudehoux und Roxanne Thiéry. Gegründet haben sie das Label 2007 und seitdem geht es steil bergauf damit.
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Die beiden Designerinnen kennen sich seit der Kindheit und wollten schon immer was gemeinsames machen. Nach Stationen bei Alberta Ferretti und BA&SH ging es los mit der eigenen Marke, die sich einreiht in andere Pariser Labels wie IRO, Les Prairies de Paris, Virginie Castawa, Isabel Marant etc.
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Wie man an den Bildern aus der Sommerkollektion 2013 sieht, ist das typische Parsier Mode. Ein bisschen vernachlässigter Look, viel Coolness, dennoch sexy und feminin, mit dem gewissen französischen Etwas. Das Ganze wird weitgehend in Frankreich auch produziert, was leider zu erheblichen Preisen für die Mode führt. Tops liegen bei 150 bis 300 Euro, Badeanzüge bei 150 Euro, Kleider und Jacken bei 340 bis 500 Euro.
Die aktuelle Sommerkollektion ist von einer Reise nach Rio inspiriert.
Es gibt einige Drucke mit exklusiven Mustern, viel Wildleder, Stretch-Ziegenleder, Seiden-Jacquards und Baumwoll-Toile. Halt recht hochwertige Stoffe. Roseanna hat seinen e-Shop, reduzierte Einzelteile findet man auch bei Yoox.
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Fotos: PR
Photo Credit: false

Kommentare

  • auchmilan sagt:

    ich habe mir grade mal die webseite angeguckt.... und nun frage ich mich:

    gibt's in paris eigentlich nur eine einzige pr-agentur??? 😉


  • parisoffice sagt:

    Nein, es gibt Hunderte andere, aber die hier kann was. Was man von vielen andere nicht behaupten kann.
    Jedoch ist der Post ohne deren Wissen und dazu tun entstanden. Ich fand einfach, dass die Kollektion nun so ausgereift ist, dass man berichten kann. Die Qualität der Sachen ist in den letzen Saisons sehr gestiegen.
  • auchmilan sagt:

    das war ironisch gemeint PO 🙂

    ich wollte keinesfalls etwas unterstellen....


    ist nur so dass ich immer wieder auf diese agentur stosse (nicht nur über modepilot...).

    die muss ja wohl ein ordentliches kunden-portfolio haben 😉


  • parisoffice sagt:

    Haben sie und sie sind mega organisiert. Leider haben sie Carven verloren. Seitdem bekommt man kaum noch Infos.
  • Chael sagt:

    "Das Ganze wird weitgehend in Frankreich auch produziert, was leider zu erheblichen Preisen für die Mode führt."
    I think this sentence is misleading: Burberry closed its factory in Treorchy (Wales) in 2007 and of course prices didnt fall. The example of Zara shows that it is possible to have a big deal of the production at home. I admit this is is a high street brand ... Nevertheless I think it is fals to blame labour costs solely for prices in stores ...