Muss der Streetstyle sich neu erfinden?

Wir hatten diese Woche hier eine Umfrage gestartet, bei der man seine Lieblings-Streetstyle-it-Girls wählen konnte. Wir wollten mit dieser Umfrage ein Stimmungsbild bekommen. Und: Interessanterweise haben unsere deutschen Kandidatinnen am besten abgeschnitten (Auch wenn wir noch bis heute abend Votes entgegen nehmen).  Mit dieser Wahl liegt Ihr voll im Trend. Denn die Streetstyle-Fotografie ist dabei, sich neu zu erfinden. Die Girls, die alle knipsen, interessieren die, die in diesem Genre die Trends setzen, inzwischen nicht mehr. Sie sehen ihr eigenes Metier mehr und mehr selbstkritisch und suchen nach neuen Ufern.

Die Diskussion, die wir auf dem Blog vor einem halben Jahr führten und die anschließend nahezu eins zu eins von Bild Fashion-Blog Stylebook übernommen wurde, sowie der aufrüttelnde Artikel von Suzy Menkes im Februar 2013 in der NY Times, fruchtet. Langsam. Sehr langsam. Wie Ihr in diesem Video seht, dass aktuell zur letzten Pariser Modewoche entstanden ist und alle wichtigen Protagonisten des Genres zu Wort kommen lässt.

Dass aus dem Streetstyle längst ein Big Business geworden ist, muss man niemanden mehr erzählen. Das Ganze geht sogar so weit, dass selbst Online-Stores spezielle Einkaufshilfen anbieten (Curated Streetstyle-Shopping). Wie muss man sich kleiden, um geknipst zu werden, fragten zum Start der NY Fashionweek im Februar 2013 die Macher von Mytheresa und gaben super heiße Tipps.

Modepilot-Streetstyle-reportage-Phänomen-it-girls-Fashion-Blog

Mich würde nun rasend interessieren, wie viele Kunden bei Mytheresa die empfohlenen Stücke gekauft haben und ob sie damit dann auf dem Weg zur Show Erfolg hatten. Falls diesen Post einer dieser Kundinnen hier liest, bitte melden.

Video: Stylecollective produziert von Kathrin Leist und Barbara Markert

Foto: Screenshot Mytheresa

6 Kommentare zu
“Muss der Streetstyle sich neu erfinden?”

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