Trend Pelz & Leder: Zuviel des Guten?

Selten habe ich auf den Laufstegen so viel Leder und Pelz gesehen wie bei den gerade zu Ende gegangenen Modewochen. Auffallend war, dass Pelz und Leder nicht nur für Mäntel und sonstige Überbekleidung verarbeitet wurde, sondern auch für Kleider, Röcke, Pulli-ähnliche Tops. Auch wenn ich nun kein militanter Anti-Leder-und-Pelz-Aktivist bin, muss ich sagen: Mir ist das zuviel des Guten. Ganze Kleider aus Persianer? Röcke aus Nerz? Ist das wirklich Echtpelz oder ist das Fake Fur? Man kann es auf den Bildern nicht wirklich erkennen. Und falls es echt sein sollte, ist das denn nötig? Es gibt doch heute so tolle Stoffe.
Hier die extremsten Modelle:
Modepilot-Pelz und Leder-Trend-Winter 2013-Mode-Blog
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Fotos: Catwalkpictures
Photo Credit: false

Kommentare

  • claude sagt:

    Pelze verarbeitet als Jacke Mantel Cape und Co. D'accord.

    Steht jeder Frau. Aber ein Kleid aus Nerz? Die Frau sieht merkwürdig proportioniert aus und der "Nutzen" ist auch hinfällig.


  • Pille sagt:

    Jup, viele sehen unförmig und einfach schlecht aus. Die Kombi von Christian Dior find ich aber echt klasse...
  • Niklas sagt:

    Hab vor Kurzem beim Flanieren auf der Via Montenapoleone in Mailand eine ca. 35 jährige Frau gesehen, gekleidet in feinstem Nerz. In ihrer Hand ein kobaltfarbener Ordner mit der Aufschrift MEAT IS MURDER. Wollte das nur mal anbringen.
  • gjcd sagt:

    Ich finde das auch drüber. Schon weil es so einfach ist. Pelz als Luxusgut - wer würde da am Schnitt mäkeln? Und der Preis ist auch gleich gerechtfertigt. Avantgarde ist das Material nicht.

    Die moralische Frage bleibt davon ganz unberührt - und ich finde, dass man sie mindestens bei reinen Pelztieren stellen sollte.


  • Trend Pelz & Leder: Zuviel des Guten? | Placedelamode sagt:

    [...] Trend Pelz & Leder: Zuviel des Guten?  » http:// http://www.modepilot.de [...]
  • Franziska sagt:

    Die meisten Modelle sind auch im Alltag tragbar. Wir sehen, es hat ein Umbruch in dem Pelz und Lederdesign gegeben. Nun wird auch Pelz als Kleid, Rock, Top verwendet, manchmal ist es gelungen, noch müssen die Designer üben. Wir werden die Zukunft abwarten ud uns auf gelungene Kreationen freuen.
  • Christian sagt:

    Gerade aus ökologischer Sicht erscheint es wichtig, daß nicht für jeden Zweck immer wieder neue Kleidung gekauft werden muß(Ressourcenverbrauch). Aus 1 Mantel lassen sich theoretisch verschiedene Kleidungsstücke "abknöpfen": unterhalb vom Bauchnabel ein Rock, darüber die Jacke. Nimmt man von der Jacke die Ärmel weg, hat man eine Weste. Das gezeigte Persianerkleid ist eigentlich auch ein Mantel(und daher sowohl für draußen in der Kälte als Mantel als auch drinnen zum Tanzen geeignet, also erfreulicherweise bereits ein Mehrzweckkleidungsstück!) , ohne Ärmel eher ein Kleid. Würde man an solche Kleider Blumen dann dranheften und wären sie weiß gefärbt, wäre es ein Hochzeitskleid. Es sollte für Designer doch irgendwie machbar sein, Mäntel mit solchen Schnittstellen (Knöpfe?) herzustellen. Dann braucht die Kundin nur 1 Mantel statt zusätzlich Jacke, Weste, Rock&Co. zu kaufen. Spart Geld(man muß dann für den Klamottenkauf weniger Überstunden schieben und hat dann mehr Zeit füreinander) und Ressourcen(Pelztiere,Erdöl,Fläche für Pflanzenanbau- je nachdem ob real oder fake fur oder Pflanzenmaterial). Daher erscheinen die obigen Bilder durchaus richtungsweisend- der Mantel wird dann als Mantel z.B. hinterm Weihnachtsmarktstand in der Kälte stehend oder sitzend getragen, als Jacke beim Schlittenfahren mit den Kindern, als Kleid auf einem Tanzball oder beim Einkauf, mit den Blumen halt beim Heiraten, als Rock im Sommer und als Weste in der Übergangsjahreszeit.