Wie das Sentier funktioniert

Das Sentierviertel in Paris ist das Kopistenviertel. Hier werden in Hinterhöfen aktuelle Trends blitzschnell kopiert. Man nennt diese Mode deshalb auch gerne als die "schnelle Quelle". Ich wohne mittendrin und genau gegenüber eines Ateliers. Wollt ihr nun mal sehen, wie das hier so funktioniert? Schaut her: Hier haben wir das prägnante schwarz-weiße Karo-Kleid aus der Louis Vuitton Sommerkollektion 2013:
Und hier habe ich aus meinem Bürofenster das Atelier auf der anderen Straßenseite mit meinem i-Phone geknipst, als gerade dieses fertig genähte schwarz-weiße Karokleid gebügelt wurde.
Das Kleid kommt dann auf eine Stange. Einer der hier auf der Straße rumlaufenden Kuriere nimmt ein Dutzend davon auf Bügeln mit und trägt sie zum Laden um die Ecke, wo sie direkt von Händlern gekauft und sofort mitgenommen werden können. Das ist das Sentier.
Foto: Catwalkpictures, parisoffice / Modepilot
Photo Credit: false

Kommentare

  • Gabriel Schüller sagt:

    Ich bin Händler und brauche Großhändler wo muss ich nach Paris fahren um für meine Boutique einkaufen zu können ?
  • HandtaschenQueen sagt:

    Haha, super. Sowas bräuchte ich hier in München auch.
  • Joma sagt:

    Spannend, in der Tat!
  • Jérôme sagt:

    Parisoffice, genial! Vielen Dank für die Info! Haben wir eigentlich schon mal über die Option gesprochen, dass ich Euer Aupair-Boy werden könnte!? 😉
  • dafo sagt:

    Wie geil!