J.W. Anderson: Jungs ausziehen, das sind unsere Kleider!

Modepilot-Herrenschauen-London-JW Anderson-Winter 2013-Fashion-Blog
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Die J.W. Anderson Men Show in London macht Frauen neidisch und hinterlässt bei Männern sicherlich Fragezeichen. Seine extremst feminine Mode mit Rüschen, Shorts, hohen Taillen und Reversmänteln auf Taille geschnürt, lässt Frauenherzen höher schlagen und zwar für den Eigengebrauch.
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Auch die echten Kleider sind alle durchwegs Highlights für die weibliche Garderobe. Aber ob Männer damit zurecht kommen, bliebt mehr als fraglich. Ausgenommen die wenigen T-Shirt und Hosen-Kombis, die dazwischen gestreut wurden. Aber ein Hingucker war diese Show allemal und sie wird Londons crazy Ruf gerecht.
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Photo Credit: www.londoncollections.co.uk

Kommentare

  • Joe trägt Röcke sagt:

    Ich trage auch als Mann sehr sehr gerne Damenröcke in der Öffentlichkeit. Männer können auch Damenröcke tragen, sind nicht nur für Damen gemacht.
  • Hajo Weirich sagt:

    Hi,
    für mich gibt es seit drei Jahren keine Damen- oder Herrenabteilungen mehr. Solange in der Herrenabteilung keine Kleider und Röcke angeboten werden, nutzte ich das Angebot in der Damenabteilung. Ohne mit der Wimper zu zucken. Für den Eigengebrauch. Weil ich es kann. Weil Kleider bequem sind. Weil es gut aussieht.
  • Parence sagt:

    dann zieht die Hosen aus Mädels!
  • Michael sagt:

    Hallo!

    So neu ist das ja nicht, dass wir Männer Röcke und Kleider tragen. Eigentlich ist das der Normallfall und nur seit 200 Jahren aus der Mode gekommen, allerdings nicht weltweit. Ich trage auch seit 17 Jahren Röcke und seit letztem Jahr auch Kleider. Ob diese speziellen Kleider einem gefallen, ist Gechmacksache, dass Männer und Frauen die gleiche frei Wahl zwischen Rocken/Kleidern und Hosen haben, gehört aber zur Gleichberechtigung.

    Ich hätte gerne ein Foto beigefügt, aber das hat nicht funktioniert.


  • Michael A. Schmiedel sagt:

    Hallo,
    so neu ist das ja nicht: Die Sitte, dass wir Männer immer nur Hosen tragen, ist gerade mal 200 Jahre alt und gilt weltweit noch immer nicht, und auch bei uns in Europa nicht mehr. Ich trage seit 17 Jahren Röcke und seit letztem Jahr auch Kleider. Ob diese speziellen Kleider einem gefallen, mag jeder selbst entscheiden, aber dass Männer und Frauen gleichermaßen die freie Wahl zwischen Röcken/Kleidern und Hosen haben, gehört zur Gleichberechtigung.
  • Roger Beleffi sagt:

    Endlich bedienen sich auch die Männer aus der Garderobe des anderen Geschlechts.

    Ich selbst produziere und trage als Designer schon lange einen Mix aus masculiner und femininer Mode.

    In der Herrenabteilung ist für mich kaum was zu finden. Immer sackartig grau blau oder sonstwie hässlich.

    Man bedenke:

    Mode ist eine unserer letzten Freiheiten.

    Da kann ich den Zwängen der Gesellschaft entfliehen und mich frei entfalten beim kompinieren ausprobieren und designen.


  • MARKUS sagt:

    Liebe Barbara !

    bei j.w.anderson geht darum den gender boundaries zu durchbrechen.

    warum muss der man immer nur tshirt , jeans und vans tragen.

    alle looks sind für den mann tragbar! und warum gilt es sofort immer als gay oder meterosexuell wenn ein mann etwas anhat was

    aus der klassischen veralteten männerrolle ausbricht.

    ist es nur für dragqueens akzeptabel kleiner zu tragen, oder wenn ich betrunken auf dem junggesellen abschied meines kumpels bin?!?!?

    do your research warum es ist, das Männer langweilig herum laufen, mode nicht verstehen und damit nicht kommunizieren können.

    ich spreche hier nicht über alle Männer, denn es gibt viele die es verstehen.


    danke,

    ein mann.


  • ralfmaria sagt:

    Die Kleider sind größtenteils richtig schön, und ich hielte sie durchaus für Männer "tragbar" im wahrsten Sinne des Wortes. Die Dressmens auf den Bildern sind allerdings leider die gleichen, fast leichenhaft wirkenden "Hungerhaken" wie auch die Models bei den Frauen...
  • Mode Fan sagt:

    ach herrje, wie furchtbar...den designern fällt auch nix mehr ein, oder?
  • dafo sagt:

    Die Überschrift ist wunderbar und passend!
    • Martin sagt:

      ...so, und Frauen haben immer "unsere" Sachen an, leider viel zu selten "ihre". - Warum also sollten wir nicht "Ihre" Sachen anziehen, wenn wir uns darin wohlfühlen und diese fließenden Stoffe und Kleider eben auch einfach lieber öfter sehen würden?
  • J.W. Anderson: Jungs ausziehen, das sind unsere Kleider! | Placedelamode sagt:

    [...] J.W. Anderson: Jungs ausziehen, das sind unsere Kleider!  » http:// http://www.modepilot.de [...]
  • Joma sagt:

    Interessant finde ich das Modell "Gerichtsmediziner"... auch, wenn es stereotyp ist, da trag auch ich als Frau viele ???
  • Trang April sagt:

    Weder schöne Männer, noch schöne Frauenmode!
  • Chael sagt:

    Now we have 2013 and I think that it is time to say goodbye to boring gender stereotypes, like skirts are for women and pinstripe suits are for men. Such an approach is just limiting ...
    http://www.viennarightnow.wordpress.com
  • Sonja sagt:

    Das sieht grausam aus! Sexy ist anders...
  • Daniel sagt:

    Also ich probiere ja gerne neue Sachen aus und stöber auch schon mal in der Damenabteilung nach neuen Sachen, aber das geht doch ein wenig zu weit. Ready-to-wear ist dies zumindest nicht. Kleider und Röcke an den Mann zu bringen versucht auch Gaultier schon seit Jahren und ist bisher immer gescheitert (bis auf Marc Jacobs kenne ich keinen der sowas trägt und selbst der trägt es auf ne masculine Art).