Was hat mich denn da geritten?
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Was hat mich denn da geritten?

Die Fehlkäufe meines Lebens – eine Moderedakteurin packt aus.

Folge 39: Mainland stellt die K-Frage.

Ja, das ging schnell. Vorgestern gekauft, gestern getragen, heute aussortiert. Gut, ganz so schlimm war es nicht, aber fast. Ich hab' also den K-Pulli von Kenzo tatsächlich gekauft, den letzten in Mailand erwischt. Das allein muss man ja nicht verstehen, aber das "K" hat für mich halt zentrale Bedeutung, eine Art Glücksbuchstabe. So weit, so gut. Tatsache ist aber auch, dass man das Ding eigentlich schon nicht mehr tragen kann, weil es so verbreitet ist. Und ein weiterer Grund: der Pulli passt nicht. Hat er noch nie. Er sitzt wie ein Kinderpullover, Ärmelbündchen enden am unteren Ellbogen, Hüftbündchen zwischen Brust und Taille. "Das soll so", sagte die Verkäuferin, denn zum Look gehören High Waist Hosen. Besitze ich nicht. Statt dessen bin ich an Oversize gewöhnt. Und trage jetzt gezwungenermaßen "Undersize" (kann das nicht ein neuer Trend werden? Oder wenigstens in unsere "Ready to speak" Kolumne aufgenommen werden?? Modejournalistin!! Bitte!!).

Ich finde es übrigens groß von mir, diesen Fehlkauf noch während der Tragephase einzugestehen und quasi diesen Post hier drei Monate vorwegzunehmen.

P.S. Ja, Ihr seht richtig. Ich besitze auch die K-iPhone-Hülle. Das war ein gut gemeintes Geschenk.

Foto: Mainlandoffice/Modepilot

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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