Paris: Louis Vuitton

Marc Jacobs dachte für sein eigenes Label in Linien, für Louis Vuitton in Karos, aber eben nicht irgendwelche Karos, sondern an das Damier-Muster. Dieses Firmen-Karo ist älter als das Logo-Muster und gehören zur DNA des Hauses. Kommen wir zum Setting: Statt eines Zuges, der auf den Catwalk fuhr wie im Winter, gab es diesmal Rolltreppen. Eine Idee, die vor Jacobs schon einmal Raf Simons hatte für eine Herrenshow für den Sommer 2012.

Die Inspiration für die recht bunte Kollektion in den Damier-Muster war die Arbeit des berühmten französischen Künstlers Daniel Buren, der gerne in Streifen und Karos seine „in situ-Werke“ umsetzt.

Die Kollektion schaut auf den ersten Blick recht gleich aus, sehr viel, fast zuviel des Damier-Musters und sehr viele spitze Schuhe, jedoch im Showroom merkte ich, dass es sehr wohl Unterschiede bei den Kleidern gibt. Eines ist allerdings alles gemein: Es sind unglaubliche Materialien: Flocage-Aufsätze, Ponyfell-Jacken, dicker Seidentaft, Gänsefedern…

Die Modelle sind alle recht schwer und aufwendig gearbeitet und bespielen definitiv nicht die üblichen Sommertextilien. Es gibt auch sehr viele lange Ärmel. Jedoch ist Louis Vuitton inzwischen so international aufgestellt, dass diese Kollektion, wenn sie dann im Januar in die Läden kommt, gut auch als eine Winter- und Übergangskollektion durchgehen kann und in machen Teilen der Welt ist dann eh Herbst und man kann lange Ärmel durchaus gebrauchen.

Die Blumenapplikationen auf dem Bild oben sind übrigens ganz kleine Stickereien. Die Schuhe sind allesamt nur rund 5 angenehme und gehbare Zentimeter hoch und bestehen aus einer quadratischen Scheibe (wie das Karo) als Absatz. Und sie sind seeeeehr spitz.

Fotos: Catwalkpictuters

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