Marke zu merken: AMI by Alexandre Mattiussi

Der Tipp stammt von JĂ©rĂŽme: Er sagt, das sei das neue in-Label fĂŒr junge MĂ€nner, das brauche man jetzt. Nun, ich war etwas erstaunt, denn ich war auf der Fashionshow fĂŒr die Herbstkollektion gewesen und das war zwar zugebenermaßen eine ultra-coole Veranstaltung, auf der nur coole Jungs rumhingen und tranken, aber die Mode fand ich nun eher "normal".
Die Presseagentur von AMI ist KCD und dann ist ein Hinweis, dass JĂ©rĂŽme Recht hat, denn die vertreten ja nur die coolen Labels.  Aber um auf der Fashionweek zu zeigen, muss da was Neues zu sehen sein und das habe ich leider verzweifelt gesucht.  In meinen Augen befindet sich AMI in guter Gesellschaft mit KitsunĂ© oder The Kooples oder Sandro Homme. Nette Sachen fĂŒr MĂ€nner ja, eher kommerziell.
Wer ist eigentlich Alexandre Mattiussi? Der Franzose ist 1980 geboren, hat an der DuperrĂ© Schule in Paris studiert, war dann bei Diors ‘30 Montaigne’ men’s line, dann bei Givenchy als Menswear Assistant und dann arbeitete er fĂŒr Marc Jacobs Men in Paris, Mailand and New York. Mit 30 grĂŒndete 2011 seine Marke. Sein Ziel: eine mĂ€nnliche Garderobe, die durchdacht, einfach, schick und vor allem cool sein soll. Aber eben fĂŒr den Alltag. Wenn ich diese Ziele lese, dann ist das alles erreicht worden, aber dann hat er nichts auf der Fashionweek verloren. Sorry. Aber vielleicht in Euren KleiderschrĂ€nken.
Liebe mÀnnliche Modepilot-Leser, ihr seid nun informiert, könnt Smalltalk betreiben und shoppen gehen, was nun cool und angesagt ist. Ami gibt es bei Bungalow in Stuttgart und bei The Corner in Berlin.
Foto: parisoffice / Modepilot
Photo Credit: false

Kommentare

  • parisoffice sagt:

    @Auchmilan, die QualitÀt habe ich gar nicht beachtet, denn ich konnte die Jungs ja schlacht antatschen. Die waren eh alle betrunken. Gucke eh nur auf das Styling.
    Und the Kooples, das sind ja die SohnemÀnner von Le Comptoir des Cottoniers. Womit wir wieder bei Paul& Joe wÀren. Auch Sentier, darf man aber nicht sagen.
    Leute ich muss hier mal eine Sentier Story bringen. Ich wohne ja mittendrin. Im Hinterhaus sitzt mein Freund Abdel (neben Shirley, Chinesin, die natĂŒrlich gar nicht Shirley heißt, sondern irgendwas Chinesisches halt). ZurĂŒck zu Abdel : Import Export Sentier - Saudi Arabien. Gerade ist seine Frau da (aus Saudi Arabien angereist, das erste Mal seit ungefĂ€hr zwei Jahrzehnten) und seitdem muss Abdel arbeiten und kann nicht mehr mexikanische Soaps im Internet anschauen. Haahhhhaha. Ich könnte hier Geschichten erzĂ€hlen...
  • auchmilan sagt:

    PO, heute teile ich deine meinung ausnahmsweise mal nicht, sonst hĂ€tten ja z.b. auch armani, zegna, ferragamo, etc. auf der fashionweek nichts verloren...oder wir könnten fĂŒr die damenwelt nur noch couture zeigen. 🙂

    bitte mehr kollektionen, die dann auch effektiv getragen werden können.


    die letzte kollektion von ami war allerdings aber auch um einiges schlechter als die beiden vorhergehenden... ich hatte mir anfangs von der marke erwartet das pendant zu carven fĂŒr mĂ€nner zu sein: coole designermode zu menschlichen preisen.
    p.s. ami, kitsunĂ© und the kooples kann man höchstens was den look angeht vergleichen.... bei der qualitĂ€t liegt ami um einiges hinter kitsunĂ© (und zu the kooples fĂ€llt mir sowieso immer "sentier" ein) ich weiß, ich weiß...ich bin ein snob 😉
  • JĂ©rĂŽme sagt:

    "AMI"

    "...hmm...ach...Alexandre Mattiussi"

    "hÀ? nee. AMI"

    "ja, die AbkĂŒrzung ausgesprochen"

    "oh"


    hahhaa.... danke fĂŒr "Markenhistorie". Gut zu wissen! Ich ĂŒberlege immernoch wie die Frau heißt, die dort mitwirkt und eigentlich Editor ist. Hoffentlich fĂ€llt mir der Name bald mal wieder ein.
    LG nach Paris