Auflösung zum Beauty-Wackelpudding

Sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hatte ĂŒber Himmelfahrt und die Folgetage ein kleines oder doch etwas grĂ¶ĂŸeres Gesundheitsproblem, was noch immer nicht gelöst ist. Ich bekam wegen akuter Bronchitis Kortison und als die Behandlung zu ende war, klappte ich zusammen. Nun ist es schlimmer als vorher und vor allem habe ich einen steifen Hals und gehe nun wie die Puppen bei der Augsburger Puppenkiste, obwohl die noch ihren Kopf bewegen können. Was bei mir gerade nicht mehr der Fall ist. Schulter ist seit heute morgen steif. Und dann bekommt mal einen URGENCE Termin in Paris beim Osteopathen! Kannste mal gleich vergessen. Naja, bevor ich Euch nun mit meiner Krankengeschichte langweile, komme ich zur Auflösung unserer Beauty-Umfrage.
Das Bild, das ich Euch zeigte, ist das Starprodukt aus der neuen Beauty-Pflege Astalift. Und bevor ich ins Detail gehe, nenne ich erstmal die Beauty-Firma, die dahinter steckt. Ihr Name ist Fujifilm. Ihr lest richtig. Der japanische Hersteller von Filmen, die man frĂŒher in die Kameras einlegte, oder Einwegkameras. Lange ist es her.
Nun wissen wir alle, dass sich diese Filmrollen kaum noch verkaufen lassen. Und so hat das Riesenunternehmen Fujifilm sein GeschĂ€ft auch ein bisschen in die Medizin und Kosmetik differenziert. Weil sich aber keine Creme verkaufen wĂŒrde, wo Fujifim drauf steht, haben sich die Japaner einen anderen Namen ausgedacht: Astalift. Die neue Pflegelinie bespielt das Gebiet des Antiaging und benutzt Techniken aus der Filmherstellung.
Das klingt zugegebenermaßen etwas schrĂ€g. Doch Filme fĂŒr Fotoapparate und unsere Haut haben etwas gemeinsam: Beide brauchen Kollagen. Fujifilm forscht seit 70 Jahren daran, dass Filme nicht verblassen. Diese Erkenntnisse gewonnen aus der Nanotechnologie und Antioxidation wurden nun in die Kosmetiklinie Astalift ĂŒbertragen. Ziel der Linie, die ab Juni in Deutschland auf den Markt kommt, ist es, die Barrierfunktion der Haut zu stĂ€rken, die natĂŒrliche Kollagenproduktion anzukurbeln und vor den schĂ€dlichen UV-Strahlen, die Kollagen und Elastin schaden, zu schĂŒtzen. Die Haut soll ihre natĂŒrliche Leuchtkraft zurĂŒck gewinnen.
Die japanischen Konsumenten, die allgemein als die anspruchvollsten Beauty-Verwenderinnen der Welt gelten, benutzen Astalift bereits seit 2010 und haben es im gleichen Jahr zum Kosmetikprodukt des Jahres gekĂŒrt. Zehn Produkte umfasst die neue Linie, als dessen Rolemodel die Filmschauspielerin Naomie Watts fungiert, und die ein komplettes Angebot fĂŒr Reinigung, Pflege und Regeneration der Gesichtshaut liefert.
Das von mir getestete rötlich, nach Rosen duftende GelĂ©e namens Jelly Aquarysta, hat tatsĂ€chlich die Konsistenz und das Aussehen eines Kirsch-Wackelpudding, soll aber Wunder bewirken. Darin steckt der Wirkstoff Astaxanthin, der aus Meer-Algen gewonnen wird und 1000 mal wirksamer als das Coenzym Q10 sein soll. Durch eine patentierte technische Aufbereitung dieses Wirkstoffs in Mikropartikel, zieht Astaxanthin in Sekunden in die Epidermis ein und glĂ€ttet die HautoberflĂ€che fĂŒr Stunden.
So und die RealitĂ€t: Das Zeugs schaut bizarr aus, aber lĂ€sst sich tatsĂ€chlich leicht verstreichen. Der Gelee wird sogar ein bisschen cremig. Nachteil: ein ganz leichter Hauch von Rot bleibt auf der Haut und des klebt auch ein bisschen. Das stört wirklich. Ich trage das GelĂ©e unter meine normale Abendpflege auf (nur abends), ein bisschen wie ein Serum. Alleine ist der Pudding nicht ausreichend, um die reifere Haut ordentlich fĂŒr die Nacht zu versorgen.
Wirkt es? Naja, ich sage ja immer, dass ich trotz meiner stĂ€ndigen Krankheiten und zu wenig Schlaf eine fĂŒr mein Alter angemessene Haut habe, will heißen: Meine Falten sind da, aber noch nicht grubentief. Ich habe schon den Eindruck gewonnen, dass dieser Wackelpudding eindeutig meine Haut glĂ€ttet und der Faltenfortschritt gestoppt wird. Sagen wir es mal so. Keine Falte verschwunden, aber sie wurden ein bisschen flacher ;-)
Preis des Gelées: 82 Euro.
Fotos: PR und Parisoffice
Photo Credit: false

Kommentare

  • Anja sagt:

    Uijuijui! Bronchitis tut weh und ist lÀstig! Ich gebe gerne meine positiven Erfahrungen mit Angocin weiter. Pflanzentrockenextrakt aus Kaputzinerkresse etc. Wenn man sich an die Packungsbeilage hÀlt, ist's gut vertrÀglich und langfristig eingenommen bestens bei empfindlichem HNO-System.

    Zu dem Super Fujifilm Produkt: Gel aus Kombualgen tut's auch und gibts in fast

    jedem Bioladen.


  • phil sagt:

    congrats an die marketingabteilung/pr-fritzen. wie lange muss man graben, um die verbindung zwischen filmrollen und hautpflege zu finden?! einfach der wahnsinn und dann natĂŒrlich noch schön ein paar von den omniprĂ€senten algen mit reingeklascht...fertig ist die wurst! schwachsinnig, ganz einfach.
  • Katarina sagt:

    erst einmal: ich wĂŒnsche dir eine gute und schnelle besserung!
    ich weiß nicht recht, was ich von dem produkt halten soll. creme von fujifilm im gesicht zu tragen und dann auch noch diese konsistenz...;)