Women in Science: I love my job!

Es gibt Tage, da liebe ich einfach meinen Job. Letzte Woche hatte ich gleich 3 solcher Tage mit tollen Interviewpartnern und einer tollen Abendveranstaltung, bei der alle Frauen meiner Meinung waren: "I love my job!" Nur dass diese Frauen nicht erkunden, welcher Rock zu welchen Oberteil passt, sondern die Kommunikation zwischen Bakterien erforschen, Epilepsi-Gene suchen, Diabetes- oder Rotavirus-Heilmittel entdecken oder Pflanzen züchten, die dem Wassermangel auf der Erde entgegenwirken könnten. Wer Zeitung liest, weiß, wo ich war: Ich war auf der Veranstaltung For Women in Science, einer Koop zwischen L'Oréal und der UNESCO. Dort sah ich zum ersten Mal live die in die Schlagzeilen gekommene alte Dame der Schönheit, die L'Oréal-Inhaberin Liliane Bettencourt und ihre Tochter Francoise, den Ex-L'Oréal Langezeit-CEO Sir Lindsay Owen-Jones
... und einen echten Nobelpreisträger, den Deutsch-Amerikaner Günter Blobel, der ganz dem Klischee eines zerstreuten, aber der modernen Technik zugewandten Professors mit seinem schicken Appel-Laptop das Micro vom Podium fegte. "Oh!", sagte der Professor für Medizin, "kann ich mal ein Hand-Micro haben?"
Die ganze Veranstaltung, an der ich zum zweiten Mail teilnehmen durfte, hatte Unterhaltungswert - vor allem aber dank der Preisträgerinnen, die ihrem Publikum überzeugten, unterhielten und so eindeutig diese Lebensmotti auf den Weg gaben:
Macht das, was Euch SpaĂź macht!
Sucht Euch einen guten Partner - fĂĽr den Job und auch privat!
Lebt und liebt Euren Job!  
und....
... wie es Professor Jill Farrant so überzeugend ausdrückte: Science rocks!
P.S.: Ich interviewte übrigens die Bakterienflüstlerin Bonnie Bassler, aber der Artikel kommt erst im Dezember zur Veröffentlichung.
Fotos: Parisoffice
Photo Credit: false

Kommentare

  • Daisydora sagt:

    Das kann ich gut verstehen, da wäre ich auch gerne dabei gewesen ... 🙂
  • Nikella sagt:

    Toll!