Paris Fashionweek-Review: Drei neue

Sie haben noch keine großen Namen, aber sie haben Potenzial. Von der abgelaufenen Pariser Fashionweek will ich gerne diese 3 Designer vorstellen, die mir aufgefallen sind:
Nach den Schals kam die Model: F√ľr die Saison Winter 2010 startete er mit Fashionshows in Paris. In dieser Saison schaffte er es erstmalig auf den offiziellen Schauenkalender und seine dritte Show √ľberhaupt zeigt so richtig echte Winterklamotten. Dicke Stoffe, warme Schuhe, Kopf eingepackt in w√§rmende Kapuzen und Schals, alles mit einem Hauch von Sportswear-Attitude und alles sehr tragbar. Mir gef√§llt es ausnehmend gut. Die Kombi oben nehme ich sofort. Die Farbpalette aus Eisgrau, Beige und Winterwei√ü √ľberzeugt. N√§chstes Mal muss ich zu dieser Show.
Manchmal ist es echt verzwickt. Bereits zwei Shows habe ich mir von der Newcomerin aus Holland, die mit gro√üen Vorschu√ülorbeeren im M√§rz 2010 ihre erste Show in Paris zeigte, bereits angesehen und keine hatte mich wirklich √ľberzeugt. Diesmal hatte ich dann keine Lust, bei Regenwetter mitten in der Nacht noch mal zu einer Fashionshow die halbe Stadt zur durchqueren und was passiert: Ich habe was verpasst.
Soweit denke ich das, wenn ich mir die Bilder ansehe. Denn im Gegensatz zu den konstruiert, leicht sexy Teilen aus dem Sommer, scheint diese Kollektion durchdacht und wirklich dem Zeichen der Zeit zu entsprechen. Die junge Holländerin, die beim IFM studierte, Finalistin beim Hyères Festival war, bei Margiela und auch bei bisschen bei Balenciaga arbeitete, ist gerade mal Mitte 20 und diese Kollektion zeigt nun auch, dass sie reift und die Erfahrungen, die sie bei Margiela und Balenciaga machte, gekonnt in leicht konzeptionelle Mode umsetzt.
Es bleibt avantgardistisch, aber sehr interessant. Hexa by Kuho werde ich weiter beobachten.
Fotos: Catwalkpictures
Photo Credit: false

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