Die Odysee von Cartier

Das Pariser Traditionsschmuckhaus Cartier befand, dass es mal wieder an der Zeit ist, einen neuen Imagefilm zu drehen. Der letzte lag rund 12 Jahre zurück. Wie mir eine Dame von Marketing erklärte, will Cartier mit diesem neuen Film, der diese Woche zeitgleich in 15 Ländern vorgestellt wurde und dann demnächst im internationalen, aber nicht deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, einfach mal wieder die Werte und auch die Historie seinen Kunden nahe bringen. Was macht Cartier aus, was sind seine Symbole? Welches Tier könnte das besser verkörpern als der Panther? Der Panther, so wurde Madame Jeanne Toussaint genannt, Cartiers wohl berühmteste, erfolgreichste und exaltierteste Schmuckdesignerin. Sie trug gerne außergewöhnliche Animal-Stiefel und war auch ansonsten recht unangepasst. Sie modernisierte die hohe Schmuckkunst. Doch der Panther alleine macht nicht Cartier aus, da gibt es noch den Drachen, die Libelle, das Krokodil und schöne Frauen. Verkörpert im Film von Shalom Harlow.
Umgesetzt hat die märchenhafte Odysee von Cartier der französische Werbefilmer Bruno Aveillan, der ein wahres Kunstwerk zauberte mit massenhaften Spezialeffekten. 3 Panther standen im zur Verfügung und einer hatte den Regisseur zum Fressen gerne. Der Dreh dauerte 6 Monate, das ganze Projekt hielt ein riesiges Team ganze 2 Jahre in Atem. Das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand, auch deshalb, weil extra dafür Pierre Adenot eine Musik komponierte.
Viel SpaĂź beim Schauen eines Imageflms, wie ich noch keinen anderen gesehen habe.
[youtube yaBNjTtCxd4]
Fotos, Videos: cartier
Photo Credit: false

Kommentare

  • patricia.s sagt:

    Eine Mischung aus chinesischem Staatszirkus und James Bond?
  • Anja sagt:

    Wird nicht jedem zuteil -eine Panther streicheln-. Der

    Film ist wirklich beeindruckend!


  • Alexandra sagt:

    Sehr schön.
  • Fab sagt:

    Wow, der Kurzfilm ist so toll und aufwändig gemacht, dass ich ihn mir gerne immer wieder anschaue. Sehr imposant!
  • Mode Fan sagt:

    Woow!!! Das ist doch mal n Film. Kein Wunder, dass es seit 12 Jahren der erste ist, hat bestimmt ein Vermögen verschlungen!
    Aber top!
  • Maike sagt:

    Sehr sehr gut gemacht. Wenn man überlegt was der Schmuck kostet, dann könnte man eigentlich jedes Jahr einen drehen.... 🙂