Was ist los bei Ungaro?

Das Chambre Syndicale in Paris veröffentlicht gerade die ersten Listen zur kommenden Modewoche Winter 2012-13. Nicht dabei ist Emanuel Ungaro. Angeblich wird er nicht zeigen. Nun wäre das kein Wunder bei den Irrungen und Wirrungen der letzten Saison, bei dem sich ein Designer nach dem anderen die Klinke in die Hand gab.  Zuletzt Deacon, bei dem viele hofften, dass er das Unternehmen in ruhigere Bahnen lenkt. Aber es kommt noch schlimmer. Das Fachblatt WWD will wissen, dass die aktuelle Sommerkollektion gar nicht ausgeliefert werden wird. Die müsste ja nun bald in die Läden kommen. Die Pre-Collection sei noch geliefert worden. Danach sei Schluss.
Auch hat im Dezember Jeffry Aronsson endgültg das Handtuch geschmissen. Der Executive Manager hatte die ganzen Designerwechsel überlebt und galt als Fels in der Brandung, die von den immer neuen Ideen des Unternehmers und Eigentümers Asim Abdullah wild umspült wird. Angeblich sitze man nun einem Restrukturierungsplan. 22 Leuten in Paris sei gekündigt, man hätte aber noch Geld. Ist das das Ende? Oder ein hoffnungsvoller Neubeginn?
Die oben gezeigte Mode kann man auf alle Fälle nicht kaufen. Ich frage mich, was die dann in ihre Läden hängen.
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