Was ist los bei Ungaro?

Das Chambre Syndicale in Paris veröffentlicht gerade die ersten Listen zur kommenden Modewoche Winter 2012-13. Nicht dabei ist Emanuel Ungaro. Angeblich wird er nicht zeigen. Nun wäre das kein Wunder bei den Irrungen und Wirrungen der letzten Saison, bei dem sich ein Designer nach dem anderen die Klinke in die Hand gab.  Zuletzt Deacon, bei dem viele hofften, dass er das Unternehmen in ruhigere Bahnen lenkt. Aber es kommt noch schlimmer. Das Fachblatt WWD will wissen, dass die aktuelle Sommerkollektion gar nicht ausgeliefert werden wird. Die müsste ja nun bald in die Läden kommen. Die Pre-Collection sei noch geliefert worden. Danach sei Schluss.
Auch hat im Dezember Jeffry Aronsson endgültg das Handtuch geschmissen. Der Executive Manager hatte die ganzen Designerwechsel überlebt und galt als Fels in der Brandung, die von den immer neuen Ideen des Unternehmers und Eigentümers Asim Abdullah wild umspült wird. Angeblich sitze man nun einem Restrukturierungsplan. 22 Leuten in Paris sei gekündigt, man hätte aber noch Geld. Ist das das Ende? Oder ein hoffnungsvoller Neubeginn?
Die oben gezeigte Mode kann man auf alle Fälle nicht kaufen. Ich frage mich, was die dann in ihre Läden hängen.
Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare