Die Girbauds suchen nach Investoren

Marithé und Francois Girbaud sind ganz besondere Ikonen der Mode. Das Ehepaar hat die Jeansmode revolutioniert wie kein anderes. Ihnen verdanken wir den Stonewashed-Efekt, die Baggy und heute vor allem die Fortentwicklung der Jeans-Herstellung in eine innovative und ökologisch unbedenkliche Richtung. Ihr Label war immer ein bisschen zwischen den Designern und den Jeansern angesiedelt. Sie gehörten weder zu der einen, noch zur anderen Gruppe. Vor zwei Saisons verabschiedeten sie sich von der Pariser Fashionweek, zeigten seitdem privat und intim. Ihre Shows werden vermisst, sie boten eine willkommene Streetstyle-mäßige Alternative zum Pariser Modeschauenalltag. Bei Girbaud wurden Fratzen gezogen, hüpften die Models über den Laufsteg oder trugen Burka-Masken, wenn die Eigentümer mal wieder ihr 68er Politflair auspielen wollten. Nun also hat Le Figaro erfahren, dass sich die beiden neuen Investoren öffnen wollen, einen Teil ihrer Firma, die immer noch vor allem ihnen gehörte, abgeben würden. Das alles, um die Zukunft der Marke zu sichern. Die beiden Urgesteine und überzeugten BabaCools, wie man in Frankreich die Alt 68er nennt, sind bereits ihre Unabhängigkeit abzugeben. Das ist keine kleine Revolution und daher auch hier einen Post schon wert. Das Angebot läuft und wird von einer gar nicht Baba-Coolen Bank abgewickelt, nämlich den Rothschilds.
Foto: Parisoffice / Modepilot, Girbaud AW 2010/11
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Kommentare

  • Daisydora sagt:

    Ich drücke die Daumen.
    Ich mag die beiden einfach und kenne kaum von einem Label so viele tolle Männerhosen, wie von Marithe Francois Girbaud.
  • UGG Boots Günstig sagt:

    Ich mag die beiden einfach und kenne kaum von einem Label so viele tolle Männerhosen, wie von Marithe Francois Girbaud.