Ein bisschen Karl schon ab 60 Euro

Die Linie Karl Lagerfeld ist auf Haltestellung gestellt. Vor rund einem Jahr nahm Karl seinen Abschied vom Pariser Laufsteg, um eine neue Linie vorzubereiten. Wir berichteten damals. So und nun ist es also soweit. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP hat Karl erstmal die Katze aus dem Sack gelassen.
Mit leichter VerspĂ€tung in der Planung (das Ganze war fĂŒr das Jahresende 2011 geplant gewesen) geht dieser Online-Store am 28. Februar 2012 auf Sendung. Anmeldung ab jetzt. Organisiert mit Net-a-Porter, die dann auch schon exklusive Teile vorab ab Januar verkaufen dĂŒrfen. Was wird es geben? Seine Maastige-Kollektion, wie er es damals nannte? Die eine Kollektion nennt sich "Karl", zeigt sich energisch, rockig und streetwearig, kreativ und trendig. Dort wird mit dem Buchstaben K gespielt. Es gibt Sachen fĂŒr MĂ€nner und Frauen, viele Accessoires und ReisegepĂ€ck, und das  kostet zwischen 60 und 300 Euro und wird nur online verkauft.
Dann gibt es die Linie "Karl Lagerfeld Paris" mit Preisen zwischen 300 und 1500 Euro, kreativer und produziert von Ittiere. Hier gibt es auch Taschen, Schmuck, Uhren.
Die MĂ€nnerlinie "Lagerfeld" wird beibehalten, aber ausgelagert in eine Lizenz. Ab 2012 soll es dann auch GeschĂ€fte fĂŒr die schickere Linie geben.
Hinter Lagerfeld, und das muss der VollstĂ€ndigkeit halber auch gesagt werden, steht ein Investmentfonds Apax Partners. Die hatten auch mal Hilfiger, aber das haben sie verkauft. CEO der neuen Lagerfeld Aktionen ist Pier Paolo Righi, ein Ex-Nike, den wir wohl in den nĂ€chsten Monaten mehrmals noch zitieren werden. Und was sagt Karl Lagerfeld selbst ĂŒber das Ganze: "Wir arbeiten an mehreren Konzepten, die alle um die Idee kreisen, wie man Luxus akzeptabel machen kann." Ja bitte, Karl. Das können wir alle gebrauchen.
Foto: Scan neue Karl Lagerfeld Website
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