Damir Doma: weicher und weiblicher

Ein paar Nachträge zur Fashionweek Paris kommen noch und müssen auch sein. Auch ein paar Besprechungen. Voilà. Den Designer Damir Doma beobachten wir auf Modepilot nun schon länger. Der gebürtige Kroate, der in Bayern, bei mir um die Ecke am Chiemsee aufwuchs, aber inzwischen in Paris lebt, ist ein Vertreter des minimalistischen Stils. Er gehört in die stilistische Ecke mit Rick Owens und den Antwerpernern.
Seine Mode war schon immer leicht nordafrikanisch angehaucht mit Details, die Nomanden-Gewänder entnommen schienen. Das sah immer sehr lässig, aber manchmal auch ein bisschen nach Sackleinen-Hüllen aus.
Jedoch in dieser Sommersaison hat Doma einen klaren Schritt zu mehr Weiblichkeit und auch ein bisschen mehr Eleganz getan. Seine Kleider haben mehr Formen als früher, ohne dabei seine Kennzeichen, z.b. naturgefärbte Stoffe und Layerings aufzugeben.
Er hat Schmuck integriert (auch sehr afrikanisch angehaucht), die Kleider sitzen besser, es spielt mehr mit dem Körper und entblößt ihn, als ihn wie früher immer nur zu verfüllen.
Die Layerings sind ausgetüftelter und spielen häufig mit einem Mix aus unterschiedlichen Materialien.
Wie immer bleibt seine Farbpalette limitiert. Diesmal Weiß. nNaturweiß, Schwarz und Senf.
Aber wie gesagt, das Ganze hat immer mehr Form und Weiblichkeit.
Fotos: Modepilot / parisoffice
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Kommentare

  • Fräulein Mini sagt:

    Die Farben sind toll! Vor allem das Senfgelb in Kombination mit den fließenden Stoffen!