Celine: schlicht, vernünftig, typisch Philo

Phoebe Philo fährt konsequent ihren Weg der Schlichtheit und des Purismus bei Celine weiter. Eine reduzierte Farbpalette, eine reduzierte Silhouette, keinerlei Überflüssigkeiten und auch leider keine wirklichen Überraschungen. Wir haben uns nach den wenigen Saisons, in denen die Engländerin das französische Modehaus von London aus führt, an ihren Stil gewöhnt, den sie dem Haus neu aufgedrückt hat. Celine war nie so schlicht wie jetzt. Die Ursprünge waren viel sportlicher, davon ist kaum noch etwas zu sehen, obwohl das Thema in dieser Saison durchaus im Trend liegt. Mit dieser Ausnahme, wo der zweifarbige Pullover die sportlich Note verleiht.
Warum sollte auch die Celine-Käuferin nun diese Saison kaufen? Was hat die Kollektion, das die anderen noch nicht hatten? Weite. Das ist die Antwort. Phoebe Philo denkt eher an einen Sommer in London, mit wenigen heißen Tagen, die Sachen sind hochgeschlossen und das Zugeständnis an eine Sommerkollektion liegt nun am Raum, dem die Kleidung dem Körper gewährt.
Dazu gibt es klassische Sommerkleider im Purismus-Stil.
Zweiteiler: Rock oder Hose im Oberteil in Uni und gleicher Farbe. Mit interessanten Kragen-Detail.
Die Farben sind abgesehen von den Weiß und Naturweiß eher herbstlich-dunkel.
Eines der interessantesten Modelle ist dieses schwarze Kleid aus einem leicht  scheinenden, wie ich vermute Glattleder.
Hier gehen Formgebung und Material eine modische-neue Symbiose ein.
Fotos: Catwalkpictutes
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