Roland Mouret: einfach und einfach nur gut

Während viele auf die 50er und 60er zurückgreifen, geht Roland Mouret noch ein bisschen weiter zurück. Seine Kollektion hat ein bisschen 40er Flair, aber nur leicht, und auch Anklänge der 20er Jahre. Man denke auch an Schiaparelli (siehe die Cut Out in Sonnenform). Das Ganze wird aufgemischt mit neuen Ideen, wie einem nur halb angenähten Rockzaum, der in Löchern absteht und dem Ensemble etwas spielerisches verleiht.
In seiner Beschreibung der Kollektion im Handout, das auf den Plätzen verteilt wurde, hielt sich Mouret mit Erklärungen zurück. Er sagt nur, dass er viel nachgedacht hätte und bereit für Neues wäre. tatsächlich hat er ein bisschen der Rigidität seines Stundenglas-Kleides aufgegeben und wird weicher in seinen Firmen und Silhouetten. Auch wenn er seinem Stil körpernaher Formen treu bleibt.
Seine Farbplatte bleibt jedoch klassisch, benutzt viel Marineblau und ein starkes Rot.
Er ist auch einer der wenigen in Paris, die sich an die in Mailand so häufig gesehenen Blumenmuster wagte. Aber Mouret zeigte Blumen so reduziert, dass sie wir Schmuck an den Kleidern wirken.
Dezent ist auch das Make-Up.
Und für Frauen, die sich schon immer über ihre zu breiten Schultern beklagten, hat der Franzose mit Londoner Wohnsitz nun auch eine Lösung parat. Schwarze Schultereinsätze verhelfen zu schmaleren Schultern.
In allem eine sehr stimmige Kollektion mit nun auch den eigenen Mouret Schuhen von Robert Clergerie, wo der Designer die Art Direktion übernommen hatte. Wir berichteten.
Ach ja und neu ist auch, dass Roland Mouret nun auch online sein virtuelles Zuhause lanciert.
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Kommentare

  • Ali sagt:

    ich mag die farben.