Keine Klischees

London Fashion Week. Blumenwiese, Schleppe, Geschenkschleife: Bei Mary Katrantzou wirkt das cool. Und das Beste: Die neue Fotoprint-Mode der Griechin wird auch von der Endkundin angenommen: Die aktuellen Winterkleider im Porzellanmalerei-Mix verkaufen sich bestens. Damit ist die Griechin eines der wenigen Beispiele für neue Mode, die mir gefällt UND erfolgreich ist. Im Sommer 2012 geht es blühend weiter...
Zumal Ihre Kleider weniger kunstruiert sind, weniger skulptural. Damit reagiert die 28-Jährige auf das Trageverhalten der Kunden. Mit den Prints geht sie dafür umso experimenteller um: tropische Unterwasserwelt versus Car Crash ("Nature versus Nurture"), wobei das lange nicht alles beschreibt.
Off-shoulder und Cut-out – ein Bestseller 2012, wetten?
Katrantzous Blumen sind kein lieblich gemeintes Muster. Sie sind für die Masse angebaute Ware in Blockstreifen. Ihren "Wirbelwind aus Metall" kreierte die Designerin aus geknüllten Metallbändern. Modejournalist Tim Blanks meint darin die Architektur von Frank Gehry fürs Guggenheim-Museum in Bilbao zu erkennen. Das wirkt besonders raffiniert, wenn sich so ein glänzendes Band lose um den Oberarm knüllt (Bild ganz unten).
Tropische Unterwasserwelt
Gecrashte Autoteile
Foto: catwalkpictures
Photo Credit:

Kommentare

  • Ali sagt:

    ah ich liebe diese kollektion <3 wundervoll!