Alt? Nein, nigelnagelneu!

Diese Keilabsatz-Sandalen vom Maison Martin Margiela aus der aktuellen Sommerkollektion schauen aus, als ob sie schon so manche Strecke hinter sich haben. Haben sie aber nicht. Die sind ganz neu. Findet ihr das gut oder doof, dass die schon so gebraucht ausgucken? Andererseits weiß man, was man hat. Da muss man sich dann nicht ärgern wie bei anderen weißen Schuhen, die dann schnell mal schmuddelig ausgucken.
Foto: parisoffice / Modepilot
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Kommentare

  • Pille sagt:

    Ich finde es einerseits stillos und andererseits nicht besonders vorausdenkend, sich Klamotten im "used"-look zu kaufen; und zwar aus folgenden Gründen: es soll m.E. suggeriert werden, man habe ein Kleidungsstück eben schon so lange, dass es benutzt aussieht - man war der Mode also so weit voraus, dass es schon ein paar Saisons getragen wurde. Ist aber eben nicht so - und das wissen die Anderen schließlich auch. Und dann natürlich das Haltbarkeitsargument (was für wirklich gute Schuhe nicht zieht, weil die sowieso ewig halten...): wenn ich mir eine Jeans kaufe, die schon Löcher hat (die kommen doch sowieso automatisch, nach ein, zwei Jahren starker Nutzung), dann ist die viel schneller hin - ich kaufe also ein Kleidungsstück, was die Hälfte seiner Lebenszeit schon hinter sich hat, bevor ich es einmal angezogen habe. Finde ich affig und kurzsichtig - was nicht heißt, dass die Sachen per se schlecht aussehen! - aber es bedarf doch nur eines Bisschens an Geduld, die Abnutzung kommt von ganz alleine. Und dann verbindet sich jede Schramme mit einer (hoffentlich schönen) Erinnerung.
  • Tina sagt:

    Neue Schuhe sehen immer doof aus. Ich mag sie erst, wenn sie Falten haben, darum finde ich die Idee nicht schlecht.
  • bling.bling sagt:

    gefällt mir nicht! :-/