Label to Watch: Sacai

Haben die Japaner eigentlich alle so viel Geld oder warum sind die japanischen Labels immer so teuer? Das frage ich mich angesichts der Tatsache, dass mir sehr viele Dinge des Labels Sacai gefallen, die Sachen aber leider schweineteuer sind. Hinter der Marke steckt die keineswegs Designerin Chitose Abe, gesch├Ątzte Mitte-Vierzigerin, die tragbare Avantgarde-Mode mit einem Twist macht.
Viele ihrer Kleider, R├Âcke und Hosen aus der aktuellen Sommerkollektion bestehen aus Bausteinen, die sie vorne anders als hinten aussehen lassen und so immer wieder neue, erfreuliche ├ťberraschungen erzeugen. Dabei bespielt die Designerin modische Klassiker, wie das wei├če Hemd, den Trench, den Faltenrock, das wei├če Jackett...
Hier mal ein Beispiel: Erst kommt die Vorderansicht und dann die R├╝ckenansicht des Outfits mit dem kleinen Sch├Â├čchen, das man abnehmen kann:
Aber alles ist so gekonnt zusammengef├╝gt und hat au├čergew├Âhnliche Details, dass es eine neue Silhouette ┬áerzeugt. Die Stoffe sind vom feinsten, die Plissees au├čergew├Âhnlich.
Das Label aus Tokyo ist in der japanischen Heimat l├Ąngst ein hei├čer Kandidat, in Europa ist Sacai noch ein echter Geheimtipp.
├ťbrigens, die im Bild zu sehenden Louboutins wurden extra f├╝r die Kollektion entworfen, gingen aber nicht in Produktion. Wie schade. Eine Herrenkollektion gibt es von Sacai auch schon.
Da sehen wir mal die Designerin. Im Bild links.
Und ein Bild habe ich noch zum Abschluss:
Fotos: parisoffice / Modepilot
Photo Credit:

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Kommentare

  • sagt:

    OMG, schoene Bilder und sicherlich interessante Ansichten, aber an dem Deutsch sollte man noch arbeiten!