Abercrombie&Fitch jetzt auf Champs-Elysées

Jetzt, genau jetzt  um 10 Uhr öffnen sie Ihre Tore und ich bleibe mal schön zu Hause. Ich verstehe den Hype um Abercrombie & Fitch eh nicht und für nackte Männertorso muss ich nicht die Stadt durchqueren. Ich heiße ja nicht Mainlandoffice. Die Amis sind nun also da, wo alle hinwollen in Paris: auf den Champs Elysées. Hier mal ein kleiner Hintergund-Bericht, was es bringt auf DER Prachtavenue der Welt zu sein und was es kostet.
Auf den Champs Elysées flanieren 100 Mio. Menschen jedes Jahr hoch und runter. Der durchschnittlich Mietpreise für den Quadratmeter beträgt 6.800 Euro pro Jahr. Sie ist damit die fünftteurste Straße der Welt. Die meisten Mieter sind große Ketten, wie Zara, Benetton, Adidas. H&M musste sich seinen Platz gerichtlich erstreiten (wir hatten berichtet), punkteten mit Architektur und überzeugten so die Verantwortlichen. Sehr stark vertreten sind die Amis mit Tommy Hilfiger , Nike, GAP, nun eben Abercrombie und bald auch kommend Banana Republic. Noch ein Neuzugang wird erwartet: Marks & Spencer kehrt nach Paris zurück. Die trauen sich was, denn die sind schon mal hier böse gescheitert.
Man merkt, die Champs mausern sich zur Textilmeile, was den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung sauer aufstösst. Und ein Insider erkärte: Abercrombie zahlt das Dreifache von Thai Airways, die vorher an ihrem Standort waren. Für die nächsten Tage erwartet man an der Adresse 23, Champs Elysées auf alle Fälle lange Schlangen vor dem Eingang (so wie damals bei Uniqlo). Ich stelle mich gar nicht an, denn ich bin nicht Zielgruppe und nackige Männeroberkörper in stark parfumierten Läden bringen mir wenig außer Kopfweh.
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