Modepilot-Lesetipp: The Business of Being Anna

Wer Bedarf hat nach einer gut geschriebenen und (immer wieder) informativen Lektüre zur "mächtigsten Frau im Mode-Business", dem sei dieser Artikel von Joshua Levine aus dem aktuellen Beileger des Wall Street Journals ans Herz gelegt:
Irgendwie hatte man einiges davon schon irgendwo einmal gehört, aber so komprimiert, macht es wieder Laune, es zu lesen. Ganz nach dem Motto: "It's hard to be me" räumt Levine mit dem Mythos der kaltherzigen Anna auf - um ihn gleichzeitig zu belegen. Das macht diese Geschichte sicher aus. Und ob man Frau Wintour mag oder nicht, der Autor lässt keinen Zweifel an ihren Verdiensten um die amerikanische Fashion-Industrie.
Außer dem scharf geschossenen Portrait (von Mario Testino) auf dem Cover gefällt mir dieser Absatz:
"The unusual part, say her intimates, is that there's never a direct quid pro quo. On the other hand, if Wintour does ask for something, there aren't two possible answers. "If I get a request for something I don't want to do," says Marc Jacobs, "first I get an email, then a phone call from someone at Vogue, and now I don't even bother to say no—I know the next call is from her."
Wer den Link zum Artikel anklickt, wird außerdem einige weitere schöne Fotos der "Anna von damals" zu sehen bekommen.
Foto: abfotografiert von WSJ, Cover, April 2011
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Kommentare

  • Kathrin Bierling sagt:

    Auch einer meiner Lieblingsabsätze! Großzügigkeit und Anspruch liegen halt sehr nah beieinander.