Erin Fetherston: Sommer wie Winter

Erin Fetherston ist dieses feenhafte Designerin, die ein kleines bisschen wir Claudia Schiffer aussieht, aber in farblos. Ganz Blond, ganz dünn und gerade ziemlich gehypt in den USA. Erin darf nun bis Ende 2011 Juicy Couture designen, nachdem die beiden Gründerinnen ihre Firma völlig abgegenen haben. Und auch sonst hat sie so ein paar Aufträge rechts und links.

Ihr eigene Kollektion jedoch entwickelt sich in meinen Augen nur sehr schleppend fort. Es ist weniger mädchenhaft als noch am Anfang, aber noch immer sehr feenhaft. Alles sehr pudrig und zart. Wenn man nicht wüsste, dass die Dame in New York wohnt, wo es im Winter eisekalt sein kann, so könnte man sich fragen, ob sie sich vielleicht in der Saison geirrt hat. Denn wer bitte läuft bei Minusgraden in solchen zarten Fummeln herum?

Fotos: Catwalkpictures

5 Kommentare zu
“Erin Fetherston: Sommer wie Winter”
  • Ich wage die mutige These, dass die gezeigten Stücke gar nicht für den Outdoor-Einsatz, sondern für zuhause gedacht sind. Die dicken Bommel am dunklen Teil scheinen das zu untermauern, ebenso wie die transparenten Ärmel. Das ganze Ensemble, das man sich auf den Straßen von NYC nur mit Mühe vorstellen mag, gefällt denn auch. Man fragt sich nur: Was sollen diese Gretchen-Frisuren?

  • Korrektur lesen und Fehler verbessern wäre auch für Euch mal sinnig….

    Und diese Feststellung:

    Wenn man nicht wüsste, dass die Dame in New York wohnt, wo es im Winter eisekalt sein kann, so könnte man sich fragen, ob sie sich vielleicht in der Saison geirrt hat

    ist ja wohl ein Freudscher Versprecher: gerade weil man das weiß, sollte man dies fragen!!

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