Richard Chai: meine Neuentdeckung

Was für tolle Hosen - was für tolle Röcke - was für eine tolle Silhouette! Richard Chai war mir bis gerade eben ein Unbekannter und dann habe ich auch gleich mal ein bisschen geguckt.
Also der junge Mann, in New York lebend, Asiate, war bei Marc Jacobs in die Lehre gegangen, hat dann bei TSE Relaunch mitgeholfen, für Target gearbeitet. 2004 gründet er sein Label, doch erst 2008 wird er langsam bekannt. Et lanciert eine Herrenlinie und schafft es wenig später auf die Shortlist des CFDA Awards.
Diese Kollektion halte ich für einen gelungenen Mix der Trends aus der Herrenmode, die erst vor kurzem in Paris und in Mailand über den Laufsteg liefen, mit aktueller Damenmode. Ich würde nicht von einem androgynen Look sprechen, auch nicht von Herrenanzügen, nein, das Ganze ist sehr feminin und weich.
Die Silhouetten sind fließend, die Farbpalette reduziert auf die wesentlichen Farben, die wir eben heute so im Winter anziehen. Sehr gut gefällt mir die Layering-Methode aus verschiedenen Materialien und die Verbindung von plissierten und glatten Optiken.
Das ist eine Mode, wo ich ausnahmsweise mal für einen Totallook plaidieren würde. Denn das Styling ist so cool und lässig, dass man es fast kaum besser machen kann. Und das für den Alltag. da muss kaum was ändern. So können wir auf dei Straße und ins Büro gehen und sehen gut aus.
Fotos: Catwalkpictures
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Kommentare

  • Richard Chai Love: Rock über Hose > Fashion-Week > Modepilot sagt:

    [...] weiterer Vertreter der amerikanischen Designerriege mit asiatischen Background. Ich hatte ihn im Februar für mich entdeckt, weil mich seine Winterkollektion absolut überzeugte. Er arbeitete bei Marc By Marc Jacobs und [...]