Burberry Sommer 2011

Grummel, grummel. Mainlandoffice meint, dass ich doch noch eben die Londoner Burberry-Show von gestern besprechen könne. Dabei benutze ich doch so ungern heftige Wörter. Ich halte mich kurz: seine Models mit Schuhen auf den Laufsteg zu schicken, die zum Wackeln und Hinfallen gemacht sind, halte ich für eine überstrapazierte und ignorante Frechheit! ...
Die Kombination aus Leo, Python-Bikerjacke mit Nieten und Bondage-Element wird der Marke Burberry nicht gerecht.
Die Taschen aus asymmetrisch geflochtenen Pythonstreifen sind ein großer Wurf.
Kompliment dafür also, Mr. Bailey!
Ansonsten erschien mir die Kollektion, eher ein kommerzieller Wurf zu sein: Nur in den vergangenen Saisons Erprobtes und Gelerntes wurde hergenommen: Neon-Accessoires, Biker-Jacken, Leo, Lederleggings/Biker-Leggings und Nieten.
Der Trench mit Lederarmen wird bestimmt ein Verkaufshit
Fotos: Burberry (5)
Photo Credit:
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Kommentare

  • Rene Schaller sagt:

    Die meisten Mädchen haben sich aber ganz auf den Schuhe geschlagen. Das Problem bei so einem Livestream ist, dass man der Wahrheit so ungeschönt und ungefiltert ins Auge blickt.
  • Kathrin Bierling sagt:

    @Rene Schaller Wir sprechen hier von Topmodels, die auf den schlimmsten Killerheels sonst laufen können. Wenn solche Profis ins Wanken kommen, dann ist das arg. Und, "sich ganz gut auf den Schuhen geschlagen" ist halt nicht gut auf den Schuhen laufen können – das aber ist, finde ich, Bedingung, um Mode zu präsentieren.
  • Barbara Markert sagt:

    Also das türkisfarbene Kleid mit den Schichten finde ich toll!