Sonnenbrillen-News: Margiela mit Cutler and Gross

Sonnenbrillen gab es schon von Maison Martin Margiela, die so genannte "Line 8" (mit Eyewear) enthielt als Stammzelle das legendäre durchgehende Gestell, das an einen Sichtbalken erinnert - jetzt tut sich das belgische Designhaus mit den Londoner (Sonnen-)Brillenspezialisten Cutler and Gross zusammen. Das passt ganz gut, denn beide Marken stehen ja nun für ausgefeiltes Design, wollen Traditionelles und Modernes unter einen Hut bringen und haben einen ausgeprägten Hang zum Individuellen.
Die erste Kollektion, die es ab November in den Margiela-Läden und bei Cutler and Gross-Händlern geben wird, besteht aus den beiden Linien "Anatomic" (mit großen Formen, gesichtsverkleidend gedacht) und "Wrong Size" (mit Linsen, die den Rahmen nicht vollständig füllen).
Die Preise fehlen mir noch, aber da die Brillen von Cutler and Gross zwischen 300 und 400 Euro liegen, dürfte es bei der Kooperation wohl ähnlich aussehen, dafür bekommt man auch etwas Handgefertiges aus Italien.
Weil ich ja fast alles von Margiela gut finde, werde ich definitiv nach einem Teil Ausschau halten. Allerdings stelle ich gerade fest, dass ich noch dringender als eine Sonnenbrille mal wieder ein neues Korrekturgestell bräuchte. Aber das wird irgendwann ein extra Post, und ein dramatischer obendrein.
P. S. Cutler and Gross wurde übrigens 1969 von Graham Cutler und Tony Gross in London gegründet, die Brillen ihrer eigenen Linie führt unter anderem net-a-porter.
Fotos: Margiela
Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare