Carré H: quadratisch-schön

Männer und Uhren - das ist so eine geheime Liebe. Frauen und Männeruhren - das ist ein Stilmittel. So gesehen ist dieses Modell, das Hermès nun neu auf den Markt bringt, ein Unisex-Wunschobjekt.
Die Carré H ist nur schön, sie hat auch eine schöne Geschichte. Der frühere Hermès Chef, Jean-Louis Dumas, beauftragte vor vielen Jahren den Designer Marc Bethier mit einer Uhrenstudie. Die Auftragsstellung: eine Hermès-Uhr für einen reisenden Dandy. Berthier entwarf, doch das verschwand in der Schublade des Firmenchefs. Dann starb Dumas (hier geht es zum Nachruf) und sein Sohn Pierre-Alexis Dumas stöberte im Schreibtisch seines Vaters und fand die Skizzen. Vier Jahre nach der ersten Zeichnung beauftragte der Junior-Dumas Berthier erneut. Diesmal kam das Projekt zur Reife. Es entstand die Carré H.
Carré benannt nach dem berühmten Seidentuch. Aber die quadratische Uhr, die aus naturbelassendem Titanium besteht, ist nicht eckig, sondern an den Ecken abgerundet und hat als Besonderheit ein leicht gewölbtes Uhrenglas, das es sonst nur bei runden Uhren gibt. Drinnen tickt das Schweizer Uhrenwerk namens GP 3200, wer das wissen will. Das Band ist aus feinstem Kalbsleder.
Kommen wir zum Nachteil dieser Uhr: Es gibt sie weltweit nur 173 mal. Also diese limitierten Auflagen nerven manchmal, oder? Die komische Zahl bezieht übrigens auf die Jahre des Bestehens von Hermès seit Gründung. Die Uhr gibt es ab September, aber Wartelisten gibt es schon jetzt.
Fotos: Hermès
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Kommentare

  • Lotus sagt:

    ganz nett, ich wette meinem Bruder würde dass gefallen.
  • Mikk sagt:

    °° genau meins, meins, meins, meins...
  • Anja sagt:

    Immer die gleiche Strategie, Angebot knapp halten, Nachfrage überwiegt,

    Preis hoch!