PFW: Lacoste x Li Xiaofeng

Es hatte durchaus etwas Anbetungsvolles den Gang zum ehemaligen Altarraum des St. Martin des Champs, des heutigen Musée des Arts et Métiers, entlang zu laufen. Von Weitem konnte man bereits die in sich drehende 3-D-Installation sehen, hinter welcher sich das Kunstwerk von Li Xiaofeng als auch die Lacoste-Polos befanden.
Der chinesische Künstler erarbeitete in über drei Monaten eine Skulptur in Form eines Polo-Shirts, das in Paris erstmals präsentiert und am Abend im anliegenden ehemaligen Klostergarten gefeiert wurde. Es handelt sich darüber hinaus deshalb um eine äußerst minutiöse Arbeit, da die Scherben von neu bemaltem Porezellan gewonnen werden mussten, denn China verbietet den Export von antiken Stücken, wie z.B. auch Porzellan-Scherben.
Das blauweiße Shirt mit Designs aus der Kingxi-Periode ist für Frauen als auch für Männer mit 20.000 Exemplaren aufgelegt. Es gehört zur 2010 Holiday Collector's Series und ist eine Anlehnung an das erste Modell L.12.12, das René Lacoste 1927 zunächst für seine eigene Garderobe designte und aufgrund der Begeisterung seiner Tennis-Freunde in 1933 mit dem Manufakteur André Gillier perfektionierte.
Photos: Jérôme/Modepilot (3), PR Lacoste (1)
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Kommentare

  • claudia sagt:

    ..ebenso anbetungsvoll finde ich Deine Photos lieber Jérome..Danke
  • auchmilan sagt:

    ja, die fotos sind super, jerome!
    auch die skulpturen.... die echten polos allerdings etwas weniger