Totenkopf-Schmuck: die never ending story

Angefangen hat vor x Saison Dior, sprich Schmuckdesignerin Victoire de Castellane, Schmuckstücke mit Totenköpfen zu zieren. Parallel stülpte sich Karl Lagerfeld die Finger voll mit Totenkopf-Chrome-Hearts-Ringen (Wer spricht eigentlich heute noch groß von dieser Firma?).
Erst war das schockierend, dann zogen alle nach. Jedes Schmuckatelier, selbst die in Hinterdupfingen, hat heute mindestens ein Totenkopfmodell im Angebot. Nun hat auch Blumarine für den Sommer was aufgelegt:  Die Köpfe sind neonbunt und das Ganze hat einen Trash-Charakter, der irgendwie auch schon wieder überzeugt.
Aber dennoch bleibt die Frage: Trägt man das heute noch? Hier gehts zum Umfrage:

Was habt Ihr beobachtet?

Fotos: parisoffice / modepilot
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Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • Sibel sagt:

    Generationen von Frauen in meiner Familie haben mir von Kindesbeinen an beigebracht: Totenkopf zu tragen geht GAR NICHT. Das hat eine schlechte (gar pietätlose) Symbolik.
    Außer man ist Klaus Störtebeker, FC. St. Pauli-Fan oder geht zum Karneval als Sensemann. Dann ist der Totenkopf eine Art Berufsuniform.
  • H-C sagt:

    Geht nie und ging auch nie. Außer als echter Vanitas-Trauerschmuck.
  • Anja sagt:

    Gruselig.
  • Kathrin Bierling sagt:

    Die Begeisterung für Totenköpfe ist mir auch schleierhaft. Goldschmiede und tun so als gehöre Schädel zum Schmuck wie das Schulterpolster zur Mode: man nimmt es sich immer wieder her, um Abwandlungen davon zu entwerfen. Ich kann mir das nur als Faible für Dauerhaftes/ erklären. Wenn wir ein paar Jahre tot sind, sind nur noch Skelett und Schmuck von uns übrig.
  • StephanieKatharina sagt:

    No no NO! Erinnert mich an Philipp Pleinlich und Ed Hardy.
  • kumquats sagt:

    Es gibt eine einzige stilsichere Gelegenheit, plastikbunten Totenkopfschmuck zu tragen:

    Als Mexicaner am Dia de los Muertos auf der Party am Grab der Verwandten.