Kopier mich nicht! Kauf mich nicht!

Wenn wir schon beim Thema Herkunftsangaben etc. sind, dann passt dieses auch noch rein. Wie manche wissen, wird der Kauf von Plagiaten in Frankreich knallhart bestraft. Es drohen bis zu 300000 Euro Strafe und bis zu 3 Jahre GefÀngnis. Die Flieger aus Asien werden gerne besonders genau unter die Lupe genommen. Die Franzosen kennen in Sachen Mode, Schmuck etc. halt kein Pardon, wenn einer kopiert. Deswegen gibt es seit Jahren Anti-Plagiat-Anzeigen an französischen FlughÀfen. Nun gibt es neue Motive:
Übrigens regen sich die Franzosen da auch immer ĂŒber die Deutschen auf, weil die das so lasch handhaben. Dabei haben wir eigentlich die viel grĂ¶ĂŸeren Probleme damit, weil Maschinenersatzteile oder Pharmaka auch kopiert werden und in Folge echte PersonenschĂ€den entstehen können. Bei so einem Tee-Shirt von Chanele besteht diese Gefahr nicht.
Fotos: Comité Colbert
Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner GrĂŒndung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhĂ€ngigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von MitgrĂŒnderin Kathrin Bierling gefĂŒhrt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunĂ€chst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschĂ€ftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • deike sagt:

    Manchmal muss man sich wundern, dass die Dinger ĂŒberhaupt noch verkauft werde. Ich habe glaub ich mit 14 ( bin jetzt 19) schon geschnallt, dass es einfach nur super peinlich ist, so zu tun als hĂ€tte man n dickes Portemonaie in dem man sich eine Speedy und ne Rolex aus dem Land mit der Sichel mitbringt...
  • deike sagt:

    Ach...und schön ist das ja nun auch wirklich nicht so billiges Zeug an sich zu tragen...
  • Horst sagt:

    meine erste rolex hatte ich mit 10. meine mutter hatte sie mir aus spanien mitgebracht und ich war stolz wie oscar! 🙂 das war das erste und letzte fake welches ich je hatte.....
  • Kathrin Bierling sagt:

    Ich wette, dass sich Marc Jacobs manchmal von Nachahmern (, die LV-Produkte bauen, die es gar nicht gibt) inspirieren lĂ€sst. FĂ€nde ich witzig und geschĂ€ftstĂŒchtig....
  • Sibel sagt:

    Vor ein paar Jahren hat doch der Thurn&Taxis-Bruder Schoenburg ein Buch ĂŒber "Stilvolle Armut" geschrieben. Darin gabs wohl auch einen Absatz, in dem er verlauten ließ, dass seine Familie dem Kauf von Fashion-Fakes nicht abgeneigt sei.
    Ich erinnere, dass er in einer Talkrunde darauf mal angesprochen wurde. Und dann so tat, als sei dies "humorig" gemeint gewesen. Er wollte es sich wohl nicht mit seinen Anzeigenkunden der Luxus-Multis verscherzen 😉
  • FashionMaster sagt:

    Fakes machen keinen Spaß finde ich. Dann ist ja das - ICH HAB'S ENDLICH- weg....
  • Bunnyflavour » Blog Archive » Kampagne gegen FĂ€lschungen sagt:

    [...] Modepilot Kampagne gegen FĂ€lschungen I ZurĂŒck zur [...]
  • Geht nicht: diese Chanel Tasche > Accessoires, Streetstyle > Modepilot sagt:

    [...] ich finde, die schaut aus wie ein billiges Plagiat. Wo wir denn mal wieder beim Thema wÀren, siehe Post vor ein paar Tagen. Aber sie ist kein Plagiat, sie ist echt. OK, in Rosa ist sie nun besonders schlimm, aber auch [...]
  • Rallie Dallie sagt:

    Da kann man den Vorschreibern nur zustimmen, Fake-Luxus und dann auf dicke Hose machen und sich turbostylish vorkommen :-(, bettelarm. Meist verrĂ€t das ĂŒbrige Outfit ja schon, wer eine echte z.B. LV mit sich herum trĂ€gt und wer nicht.
  • Chris sagt:

    Ich wĂŒsste nicht was gegen einen gutgemachten "Fake" spricht. Meistens kommen die sowieso aus ein und derselben Fabrik. Entweder als Überhangproduktion, die ofiziell nicht verkauft werden darf oder als private Nebenroduktion nach Original Schnittmuster und Stoffen. Jeder ausgebildete Betriebswirt kann es bestĂ€tigen.

    Bestes Beispiel wĂ€re H&M, die grĂ¶ĂŸtenteils in der TĂŒrkei produzieren lassen. Da sickert das eine oder andere originale StĂŒck schnell mal auf den Basar. Dementsprechend verpönt ist H&M in der TĂŒrkei.