Männer, schnallt Euch die Gürtel um

Bei den Frauen ist das ja schon ein paar Saisons gang und gebe: Dünne Ledergürtel werden über dicke Wollmäntel gegürtelt, Strickjäckchen damit auf Taille geschnürt, Blüschen in Form gebracht... In diesem Sommer hat der Gürtel-Dich-eng-Trend auch die Herren erreicht.
Mein Lieblingsbeispiel ist das von Modell von Raf Simons. Der Gürtel hat hier sogar seitlich noch ein paar Klappen, sitzt somit perfekt und schaut dabei totel elegant aus. OK, das ist meine Frauen-Sichtweise. Und nun, meine Herren, will ich wissen, ob ihr das genau so seht? Frauen dürfen natürlich auch mitmachen.

Was habt Ihr beobachtet?

Foto: Catwalkpictures
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Kommentare

  • Astrid sagt:

    mhm... egal ob an Frauen oder Männern, ich finde ja eher, dass der Gürtel dazu dient, nicht richtig passendes anzupassen 😉 Somit für Männer als auch für Frauen eher nee...
    Liebe Grüße
  • Rene Schaller sagt:

    ja, grundsätzlich find ich den look gut. allerdings gehör der gürtel bei der jacke zum konzept, bei einem normalen jacket sieht ein gürtel drauf dann aber doch eher komisch aus. ich lass mich aber gern vom gegenteil überzeugen...
  • Zebulon sagt:

    Ich denke, diesen Trend werde ich besser nicht mitmachen.
  • bertrand sagt:

    ...so ab 37 muss man sich damit anfreunden, dass gewisse Umstände mit der Zeit einfach kommen ... um es so zu formulieren...bin nicht der Typ, der dann stundenlang im Fitnessstudio dagegegen ankämpft ....und für diesen Look bedarf es einer Top-Figur..Aber auch vor 37, bin ich mir nicht sicher, ob mir dieser militärische Touch gefallen hätte!
  • malte sagt:

    Macht eine zu starke weibliche Sanduhr Silhouette mit Betonung der Hüften. Sonst recht nett, nur die urmännliche V-Form wird hier halt konterkarikiert.
  • Castlequeen sagt:

    Och nee, die Männer müssen uns Frauen nicht alles nachmachen...
  • Zebulon sagt:

    Ich sehe das Problem gar nicht mal in der Silhouette, die hat man ja bei einem Mantel mit Gürtel in gleicher Form. Sich aber ein Sakko um den Wanst zu binden, dürfte dem freien Fall des Sakkos, der bei diesen Kleidungsstücken maßgeblich die Schneiderskunst ausmacht, alles andere als zuträglich sein. Abgesehen davon sieht es irgendwie bescheuert aus, da der Eindruck entsteht: Der Typ muss sich das Sakko mit Gürtel zuschnüren, weil es sonst platzt, weil er eine Zwangsneurose hat oder um sonstige Widrigkeiten abzuwehren. Besser, wir lassen den Gürtel in der Schublade, lassen vom Oberhemd noch einen Zentimeter an den Ärmeln rausgucken und stecken dem Jüngling eine Pochette in die Tasche.
  • Horst sagt:

    Ich mags, aber nur an anderen... ich selber schnalle mir nur einen gürtel zweckgebunden um die hose!
  • san sagt:

    also jemand muss hier ja mal eine Lanze für den Look brechen...ich kann ihn nämlich nur wärmstens empfehlen. Noch dazu ist die Opposition dagegen etwas verwirrlich, ist doch das Schnüren um die Taille modegeschichtlich gesehen etwas brutal maskulines...z.B. Fred Astaire anyone? ganz zu schweigen vom Kummerbund am Smoking oder dem alten Lederriehmen an der Armeeuniform (die Original-Weste endet ja auch an der Taille und nicht wie der Cardigan bei den Hüften). Zudem haben sehr viele ausgezeichnete Wind-Regen-Übergangs-jacken ein Strechband/Elastik um den Bauch eingenäht bzw. einen klassischen Trench-Gürtel.

    @keine sorge Dein V-Torso wird nicht beeinträchtigt...sondern akzentuiert. aber ja, es ist fitness-mässig nicht ohne, in erster Linie braucht man einen Bauch flach wie ein Brett und Nutella/Pringle-Hüften und Michelin-Ringe fallen eher nachteilig aus...

    Für diejenigen dies mal im Geheimen ausprobieren wollen...altes grad geschnittenes Gant-Hemd nehmen und anstatt Gürtel eine Lederschnur/schmale Kordel durch das Knopfloch auf Bauchhöhe durchfädeln und locker zusammenbinden (aber bitte nicht wie ein BungeeJumping-Gurt oder wie jenny humphry, sondern einfach so, dass wir einen guten Kontrast zu den breiten Schultern kriegen) Dazu evt. beige chinos cheans und ein cropped jeans jacket...aber wie gesagt...only for the brave!


  • Reiners sagt:

    also das machen wir nicht mit