Streetstyle Paris: Hier kommen die Jungs

Ja, warum nicht mal auch die Herren zeigen. Die beiden sind schon sehr stylkisch: Paul Smith Tasche, Hermes-Gürtel, Halstüchlein, lila Uhr ... Alle Achtung. Wie lange die vor dem Spiegel morgens standen?
Foto: parisoffice / modepilot
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Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • anna s. sagt:

    nein, danke!
  • cAndV sagt:

    also der recht is ja noch lässig..aber der linke?! uäh!! sieht aus wie 12. haha.

    http://www.modeschwestern.tumblr.com


  • Zebulon sagt:

    ähem... was soll an Blue Jeans, T-Shirt und grauem Allerweltssakko stylisch sein?
    Einen Punkt erhält der "Junge" links im Bild für seine Schuhe. Ordentliches Schuhwerk ist beim männlichen Geschlecht heute ja sehr selten geworden.
  • FashionMaster sagt:

    Was soll das denn sein? Der rechte sieht irgendwie....ich würde sagen "normal" aus und der linke...sorry, aber das sieht mir zu gewollt aus.
  • jonas sagt:

    da stimmt gar nichts. ich glaube, ich muss einen herrenmode-blog starten...
  • Tina sagt:

    Ich kann diesen blöden Hermes-Gürtel nicht mehr sehen. Die InStyle zeigt den seit Annette Weber auch in jeder einzelnen Ausgabe. Was soll das?
  • FashionMaster sagt:

    @Tina: Danke....Hermes....ich wollte dieses Wort eigentlich schon gar nicht nicht mehr erwähnen, aber da du s mir ja abnimmt....grausig grausam! Weberchen in Ehren, aber das geht NICHT! Neulich kam mir so n Typ entgegen...dunkelblauer Anzug (mind von 2003, Hose zu lang), n billiges weisses Hemd (mit Logo-Stickerei von seinem Arbeitgeber), goldener Ring am kleinen Finger (natürlich passend zur goldenen Schnalle vom H-Gürtel) und - nicht zu vergessen- das Bärtchen auf seiner Oberlippe! Muss man dazu noch was sagen? Hermes eben! Grausam! Wo bleibt denn da die Fashion-Police?!!
  • Kathrin Bierling sagt:

    Ihr wisst: Ich liebe Hermès, aber der H-Gürtel geht gar nicht!
  • FashionMaster sagt:

    🙂 Ich sage ja auch nix gegen H...ok Hermès, sondern nur gegen den Gürtel...bzw, dass ich diesen Trend (soweit das überhaupt einer ist) nicht ganz verstehe.
  • Kathrin Bierling sagt:

    dafür passt der Gürtel hervorragend zur Frisur 😉
  • Barbara Markert sagt:

    Meine Güte, die werden ja von Euch niedergemacht. Und keiner sieht, dass der mit dem Hermes-Gürtel zwei Blumensträuße in der Hand hält. Das nenne ich mal ein Accessoires! Ich bleibe dabei: Ich finde die niedlich. Darf ich in meinem Alter auch sagen, denn ich könnte ja deren Mutter sein.
  • Zebulon sagt:

    Ich hab mich ja extra zurückgehalten bezüglich H-Gürtel, aber jetzt kann ich auch in die Scharte einschlagen. Kleidungsstücke und Acessoires mit Markenlogo sollten meiner bescheidenen Meinung nach dem Modeprekariat vorbehalten bleiben. Wenn schon Initialen, dann die eigenen. Und nachdem selbst die Kellner in Saint Tropez mit H-Gürtel herumlaufen, ist das Teil eigentlich auch für markenaffine Fashion Victims gestorben.
    Die Blumensträuße treten meiner Wahrnehmung nach durch die bonbonfarbene Verpackung ein ganz klein wenig in den Hintergrund. Aber nur ein klitzekleines Wenigleinchen.
    Aber niedlich, ja, das sind die "Jungs". Nur mit Herrenmode hat das wenig zu tun.
  • Streetstyle Paris: Ich trau’ mich kaum > -Mode-, Accessoires, Streetstyle > Modepilot sagt:

    [...] meine beiden niedlichen Jungs von Euch so nieder gemacht wurden, trau ich mich kaum noch, weitere Streetstyles zu zeigen. Aber der Wagemut übermannt mich [...]
  • san sagt:

    Gütiger Himmel...man schaut sich die zwei an und denkt wohlwollend: Adoleszenz, Selbstfindung, jugendlicher Übermut, wohl nur eine Phase...aber dann kommen die Zweifel und man fürchtet, dass die beiden für immer auf Föhnfrisuren, Gurgelstricks, Plastik-Accessoires und pop art shoppers abonniert sein werden. Und man dachte doch immer, wie toll es wäre, wenn die eigenen Kinder in Paris aufwachsen würden...aber wenn das denn so kommt!!!
  • anna s. sagt:

    Ach, herrlich - so viele Gleichgesinnte!

    und: H-Gürtel gehen GAR nicht.

    Stattdessen könnte man sich auch ein Schild umhängen:

    "Achtung! Ich bin ein Fashion-Victim (kann mir leider nur die Accessoires leisten)"

    Unsere Sekretärin z.B. trägt ihr LV Zigarettenetui, Hermes Halstuch und den Chanel Haarreif zu Billabong Klamotten und Turnschuhen.

    DAS IST SCHLIMM!!!


  • Christine sagt:

    äh, ich hab gedacht, das mit dem H-Gürtel wär ironisch gemeint, so 90er-jahre-logomania-retro. Oder ist etwa auch das modegezicke von Annette Weber gar nicht ironisch gemeint? ich kapier mal wieder nix.
  • Sibel sagt:

    Webers Annette inszeniert Ironie als Stilmittel, womit es keine Ironie mehr ist. Wahre Ironie ist spontan und organisch.
  • Sibel sagt:

    Ach ja, zu den beiden Schmierschnöseln: Das sind Backfische, die dürfen sich lächerlich machen. Aber sobald sie über 19 sind, werden sie für so ein Styling erhängt (mit dem Hermès-Gurt).
  • Blackcowboy sagt:

    Herrlich,

    das Beste an diesem Artikel sind echt die Kommentare. Man kann tragen was man will, immer aber wirklich immer gibt es sogenannte Modegöttliche mit der großen und klaren Einsicht, dass das aber nun ganz gewaltige Sche... ist. Mode und Kleidung ist in aller erster Sache nun mal der Ausdruck des persönlichen Empfindens und des seins. Viele von uns lassen sich natürlich von (Pseudo-)Trends anstecken und leiten, Werbung und TV Sendungen tun ihr übriges dazu. Es ist doch schön, wenn man sich dann durch Individualität von der grauen Masse abheben kann.

    Tut man das dann allerdings ist der Spott einem auch sicher. Ich laufe auch gerne anders rum als es der mainstream gerade vorgibt und muss mir oft anhören, dass das nicht gut aussieht, oder gar schwul oder sonst etwas ist! Na Und, meine Mode gefällt mir und das bin ich, ein Musketier der Mode und mir gefällt es. So lasse ich auch jeden nach seiner modischen Vorstellung glücklich werden und denke mir höchstens: Meins ist es nicht.

    Und zum Vorwurf der Markengläubigkeit und des Wahns, da gibt es hier auch den einen oder anderen, der auf diese Handtasche oder jene Schuhe von xyz schwört. Das ist doch okay.

    Also die Jungs sind putzig und gefallen sich selbst und damit gefällt es mir. Mir gefallen Leute, die sich in ihrer Kleidung wiedererkennen und wohl fühlen, das sollte Mode sein, nichts mehr und nicht weniger.

    LG aus München


  • Mode Fan sagt:

    Ohh mein Gott, die sehen ja beide ziemlich sketchy aus..der Hermes Gürtel ist allerdings nicht der Schönste!