Holi-dayyyyyy!

Ich bin der Modepilot-Legebatterie für eine Woche entkommen und mache Urlaub! Und nix da London-Paris-NewYork-Tokyo-CinqueTerre-Capri-Lampedusa-weißichwas, nein! Milanoffice hat sich in die Einöde zurückgezogen und versucht, sich in Heiligendamm auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zu doof, dass es hier so gar keine Geschäfte gibt (Wir blenden die Quartier 206 Departmentstore-Niederlassung gleich neben dem Hotel jetzt mal aus, denn da gibt es nur seeeeeehr Klassisches von Ralph Lauren, Moncler, Schumacher und Steffen Schraut). Modischer Ausblick auf die Nachbarorte:
Alles klar. Auch hier keine Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu tun. Noch nicht mal Leute glotzen kommt in Frage, denn:
Wie man sieht, ist hier echt die Hölle los.
Tja, was mach ich also den lieben langen Tag?
1. Meditations-Kurse (ich hab nach spezieller Anti-Shopping-Therapie gefragt, da haben die aber nur komisch geguckt, und ich hab schnell so getan, als ob ich einen Witz gemacht hätte, hahaha),
2. Schwimmen (obwohl man das bei mir nicht Schwimmen nennen kann - Über-Wasser-halten trifft es wohl eher) und
3. Strandspaziergänge. Nur gut, dass ich die Prada-Wanderstiefel eingepackt habe:
Hmm, wo ich das Drama nun so sehe: Ich geh' doch noch mal in den Quartier-Laden, wenigstens ein paar Hunter-Gummistiefel werden wohl drin sein.
Fotos: grandhotel-heiligendamm.de (1); Milanoffice/Modepilot
Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • Barbara Markert sagt:

    Mit Wildleder und Absätzen am Strand? So was kann nur Milanoffice bringen. Die geht ja auch mit der Balenciaga-Tasche in die Fankurve im Waldstadion und wundert sich dann, wenn der Nachbar Bier drüber schüttet. Aber dann hier rumheulen und was von Pannenelse labern.

    Mädel, hast nicht noch ein paar alte ausgelatschte Lanvin-Ballerinas eingepackt?


  • Carola sagt:

    Grandios! Das hört sich doch nach fabelhaften Ferien an...Es sind nämlich nur ECHTE Ferien wenn man die Annehmlichkeiten seines tristen Alltags (dem man ja soo dringend entkommen wollte!) gleich am ersten Tag vermisst. Dazu zählen neben unspießigen Trendboutiquen nämlich auch Caffe Latte to go mit Sojamilch und Samstag-Nachmittags-Shopping (die einzige Sportart, die wirklich Spaß macht).
    Have fun Milan!
  • Corinna sagt:

    Deine The Leggings sieht aber schon ganz schön verwaschen aus.
  • Blackcowboy sagt:

    coole Boots und am Strand sicher gut aufgehoben!!
    Ach wer ein echtes Modeopfer ist, der läuft halt eben auch am Strand so rum! Chapeau Madame, chapeau
  • Linda sagt:

    du bist mir sooo sympathisch 🙂
  • Mikk sagt:

    ...schalte doch mal ab vom Modekram und Zeugs?? Deshalb bist du doch dort, oder? Ich mag es da "oben" ...Geniesse es--nice holiday...
  • Tina sagt:

    Ach, meine alte Heimat... (bin aus Rostock). Fahr nach Kühlungsborn und iss im Café Röntgen ein Stück Lübecker Nusstorte und ein Stück Käsetorte Tropicana. Und Du sollst doch die Hose nicht so komisch über die Stiefel hängen lassen. Das macht plumpe Beine. 😀