Modenews: dies und das

Es hat sich so kurz vor Weihnachten in der Branche schon wieder mal ein Reihe News angesammelt, die einfach mal in der Masse abgearbeitet werden müssen.
Beginnen wir mit der News des Tages: Sarah Jessica Parker wurde von einer Kuh getreten.
Stand heute im Spiegel Online. Oh Schreck lass nach! Wo denn? In den Popo? Steckte sie mit den Manolos in einem Kuhfladen fest? Fragen über Fragen, die leider nicht beantwortet werden im Artikel. Außer dass Sarah sehr selbstkritisch äußert zur Klatschseite "Female First": "Ich habe Verständnis für die Kuh. Ich gehörte nicht dahin, und das hat sie gemerkt."
Weiter geht es mit Ernsterem: Beim Dauersorgenkind Emanuel Ungaro hat der Präsident Mounir Moufarrige das Weite gesucht. Na, das haben wir gerne. Erst uns diese Skandalnudel Lindsay Lohan als Designerin unterjubeln und dann abhauen. Lindsays erste Kollektion wurde ja zerrissen, der Firmengründer Emanuel Ungaro schaltet sich himself ein und sagte: "Ein Desaster!!!" Doch Moufarrige verteidigte das it-Girl und nun geht er. Marie Fournier übernimmt seinen Posten, sie kommt aus dem Hause und angeblich soll Lindsay bleiben. Ah ja, dann wollen wir mal sehen.
Nachricht Nummer 3: Es geht weiter bergab mit Cacharel. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft wir hier neue Hiobsbotschaften über das einst strahlende Haus geschrieben haben. Nun ist der gerade mal ein halbes Jahr alte Vorstandsvorsitzende, der mit diesem unaussprechlichem Namen Ramtamähhhh...., auch schon wieder weg und der alte Firmengründer Jean Bousquet hat einmal wieder das Ruder übernommen.
Ich meine, der Mann sollte sich ENDLICH mal zur Ruhe setzen, der ist locker über 80. Schätze ich mal und er ist es auch, der ständig, die Leute, sprich die Designer, raus schmeißt. Nun müssen in der Firma 120 Leute gehen und Bousquet sucht das Geld für den Sozialplan, will aber trotzdem keinen Nebenbuhler als Investor mit rein nehmen. Dabei wäre das mal nicht so verkehrt. Bousquet ist längst eher ein alternder Politiker, der im Süden der französischen Republik mitmischt, als ein Modeindustrieller. Hier schafft es einer nicht loszulassen und zerstört so vielleicht sein eigen erstelltes Haus. Schade, schade.
Fotos: modepilot/Parisoffice, Emanuel Ungaro
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